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Der Nutzgarten – Dein Garten Eden

Frühlingszeit ist Gartenzeit! Für viele von uns gibt es nichts Schöneres als mit den eigenen Händen den Garten zu gestalten. Doch ein Garten kann mehr sein als eine Wiese voller bunter Blumen. Wir haben die leidenschaftliche Gärtnerin und Bloggerin Carola interviewt und ein paar interessante Ansichten herausbekommen.

Frau arbeitet kniend im Garten

Selbst angebaut schmeckt Obst & Gemüse gleich nochmal so gut


Wie sieht für Dich der perfekte Garten aus?

Einen Garten im Sinne von „perfekt“ gibt es für mich eigentlich gar nicht. Allerdings habe ich einige Wünsche und Vorstellungen, die ich mir im Laufe der Jahre erfüllen möchte.

Was die Optik anbelangt, finde ich die Cottage Gardens einfach toll. Unzählige Pflanzen, die sich nebeneinander zu einer Einheit verbinden. Was sich in meinem Garten leider nicht so ganz richtig umsetzen lässt. Oder zumindest nicht so, wie ich es gern hätte.

Warum ist das so?

Nun, in meinem Garten gibt es mehr schattige und halbschattige Ecken als sonnenverwöhnte Flecken. Einige der Schattenliebhaber blühen natürlich auch, aber einfacher ist es mit den Sonnenkindern.

Was für Lebensmittel baust Du selbst an?

Was in meinem Garten nicht fehlen darf, sind natürlich Kräuter, Gemüse und Obst. Allerdings ist der Anbau aufgrund des vielen Schattens und mangelndem Platzangebot nicht ganz einfach. So bin ich auf den Topf-Nutzgarten ausgewichen: Auf dem oberen Balkon habe ich beispielsweise Radieschen in Balkonkästen stehen, den Balkon darunter zieren die Tomatenpflanzen. Unten auf die hintere Terrasse kommen weitere Tomaten, die Auberginen, Paprika, Mangold und Kohlrabi sowie Schnittlauch.

Den hinteren Gartenteil werde ich in diesem Jahr komplett neu gestalten und umarbeiten. Dort hinten habe ich viel Sonne, sodass auch Gemüse dort zwischen den Blumen Platz finden wird. Und seien wir mal ehrlich: Blattmangold sieht schon schick aus. Und auch ein Rosenkohl kann zwischen Blumen dekorativ sein.

Was bedeutet es für Dich, Lebensmittel selbst in Deinem Garten heranzuziehen?

Ich bin mit eigenem Gemüse aufgewachsen. Schon als Kind konnte ich eigenes Obst und Gemüse aus unserem damaligen Schrebergarten genießen. Später, als meine Eltern auf das platte Land gezogen sind, hat meine Mutter den Nutzgarten sehr groß gewählt – der Keller stand voll mit Eingemachtem und Gelagertem.

Auch wenn ich damit aufgewachsen bin, war es mir viele Jahre leider nicht möglich, Obst und Gemüse im eigenen Garten anzubauen. Dafür praktiziere ich das derzeit umso intensiver 🙂

Warum sollte man seine Lebensmittel selbst anpflanzen?

Verschiedene Gründe sprechen aus meiner Sicht dafür, Obst und Gemüse selbst zu ziehen, wenn es denn möglich ist. Ich kann steuern, was ich zu mir nehme. Und ich kann in Eigenregie das anbauen, was ich möchte. Es gibt so viele Gemüsesorten, die in Vergessenheit geraten sind, weil die Lebensmittelgeschäfte diese nicht anbieten. So habe ich auch in diesem Jahr wieder vier verschiedene Tomatensorten, die ich selbst gezogen habe. Diese Sorten bekomme ich nicht als fertig gezogene Jungpflanzen in Gartencentern oder Baumärkten, geschweige denn im Lebensmittelhandel.

Der Anbau eigenen Gemüses hat noch einen für mich wichtigen Aspekt: die saisonale Ernährung. Da wir in den Lebensmittelmärkten einen Großteil von Obst und Gemüse ganzjährig bekommen können, ist uns gar nicht mehr bewusst, dass beispielsweise frische Erdbeeren nicht im Dezember erhältlich sind…

Frau mit lilanen Handschuhen pflanzt eine Tomatenpflanze

Selbst gärtnern bedeutet auch Liebe zur Artenvielfalt

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Wie wichtig ist Dir beim Anbau die Artenvielfalt?

Im Laufe der letzten Jahre habe ich sehr viel zum Thema gelesen und festgestellt, dass es so viele Sorten an Gemüse und Kräutern gibt, die ich noch zu gerne ausprobieren möchte. Und eben die alten Sorten, die unbedingt erhalten bleiben müssen. Die Artenvielfalt halte ich für sehr wichtig. Gerade, was die alten und heimischen Sorten und Pflanzen anbelangt.

Eine Artenvielfalt kann für ein gesundes Leben im Garten sorgen. So sind dann in der Regel ausreichend Nützlinge vorhanden, die die Schädlinge in Schach halten. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Chemiekeule nicht ausgepackt wird.

Beim Thema Artenvielfalt kommt für mich auch wieder die einheimische Bepflanzung mit ins Spiel. Denn nicht jede Pflanze fremder Herkunft ist auch für unsere Tierwelt geeignet. Gleichzeitig profitieren wir auch davon – denn einheimisches Gemüse und Obst ist nicht weniger gesund als ausländisches. Ein Beispiel: die Johannisbeere, die auch als Hochstamm in kleinen Gärten einen Platz finden kann. Sie haben genau wie Brom, Him- und Heidelbeeren viele Vitamine zu bieten.

Hast Du einen besonderen Bezug zur Natur?

Ich liebe es einfach, mich in der Natur zu bewegen und in der Scholle zu buddeln. Viel zu viele Stunden sitze ich am Computer – mein Ausgleich ist nicht etwa die Zeit im Fitnessstudio auf dem Laufrad, sondern der Gang mit meinen Hunden durch den Wald und die Felder. Und natürlich die Zeit, die ich im Garten verbringe. Dabei ist es mir egal, ob ich einfach nur faul im Gartenstuhl sitze und ein Buch lese, oder mit der Gartenschere bewaffnet hier und dort schnippel.

Seitdem ich den Garten habe, brauche ich auch keine Urlaube mehr in fernen Ländern. Vielmehr genieße ich den Sommer inmitten meiner eigenen Oase. Und das Geld, das ich dabei spare, stecke ich lieber in den Garten – Saatgut, Töpfe, Gartengeräte und und und … braucht Frau ja ständig.

Die Natur und der Einklang mit ihr ist mir wichtig. Schließlich leben wir mit und in ihr und nicht umgekehrt…
verwandeln sie sich in ein kleines Paradies.

Liebe Carola, vielen Dank für das Interview!

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