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Schlaf – Erholung und Regeneration

Du machst es täglich und das schon seit Deiner Geburt – schlafen! Aber sind wir doch mal ehrlich: Hast Du Dich schon mal damit beschäftigt, was hinter dem Schlaf medizinisch betrachtet eigentlich steckt? Wie viel Schlaf brauchst Du? Was passiert bei Schlafmangel? Welche Schlafphasen gibt es und in welcher sollte man aufwachen, um möglichst fit in den Tag starten zu können?
Hund mit Schlafmaske und Wecker auf weißem Kissen

Schlaf – Erholung pur

Schlaf – was ist das eigentlich?

Wenn Du bisher nur Acht auf die richtige Matratze gegeben hast und ansonsten einfach die Augen schließt, dann solltest Du Dir nun einmal ein paar Minuten Zeit nehmen, um über Deinen Schlaf nachzudenken. Schlaf ist laut gängiger Definition ein Zustand äußerer Ruhe, in dem sich Dein Körper regenerieren und erholen kann. Doch es gibt noch ein paar weitere interessante Informationen rund um das Thema Schlaf:

  • Während des Schlafs werden die meisten Körperfunktionen auf ein Minimum heruntergefahren und Dein Bewusstseinszustand ändert sich
  • Im Schlaf reagierst Du weniger auf Reize aus Deiner Umgebung, kannst aber dennoch aufgeweckt werden
  • Dein Schlaf ändert sich im Laufe der Zeit – so kann es gut sein, dass Du als Teenager noch 10 Stunden Schlaf gebraucht hast und Dir als Rentner 6 Stunden reichen, um Dich komplett zu erholen
  • Du solltest immer für eine dunkle und ruhige Umgebung sorgen und mindestens 30 Min vor dem Schlafen gehen kein Fernsehen mehr schauen
  • Im Winter schläfst Du deutlich länger als im Sommer
  • Bei Infekten oder anderen Krankheiten braucht Dein Körper mehr Schlaf als sonst
  • Durchschnittlich schlafen Frauen etwas länger als Männer
  • Stress im Alltag, mit der Familie oder auf Arbeit sorgt für verkürzten unruhigen Schlaf
  • Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Es gibt sogenannte Kurz-, Mittel- und Langschläfer
  • Bei Schlafmangel sorgen Deine Hormone für Hungerattacken

Unabhängig wie lange Du schläfst (Power-Nap ausgenommen), wirst Du immer verschiedene Schlafphasen durchschreiten. Man unterscheidet hierbei vor allem zwischen dem Non-REM-Schlaf und dem REM-Schlaf!

Schlafphasen

Generell unterscheidet man die Schlafphasen in Non-REM-Schlafphasen (Non Rapid Eye Movement, also: keine schnelle Augenbewegung) und den REM-Schlaf (Rapid Eye Movement, also: schnelle Augenbewegung)!

Non-REM-Schlaf

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Der Non-REM-Schlaf zeichnet sich durch drei Phasen aus und beschreibt den Prozess vom Einschlafen über den Leichtschlaf bis hin zum Tiefschlaf. Deine Gehirnaktivität nimmt deutlich ab und Deine Muskeln entspannen sich signifikant.

Die Schlafphasen 1 und 2 zählen zum Leichtschlaf. Non-REM-Schlafphase 3 zum Tiefschlaf. Eine typische Schlafphasenabfolge könnte zum Beispiel so aussehen:

Schlafphase 1 → Schlafphase 2 → Schlafphase 3 → Schlafphase 2 → Schlafphase 3 → REM-Schlaf

Die Schlafzyklen dauern immer etwas länger und werden pro Nacht circa fünf Mal durchlaufen. Die typischen Symptome der Phasen sind folgende: Während des Leichtschlafes kommt das Gehirn langsam zur Ruhe – die Augen beginnen wegzurollen und die Muskelspannung lässt nach. In dieser Phase kann es auch zu plötzlichen Zuckungen kommen, die nur ein Anzeichen für Muskelentspannung sind. Der Leichtschlaf ist sehr kurz und dauert nur circa zehn Minuten.

Während des Tiefschlafes nimmt Die Muskelspannung weiter ab, auch die bewusste Wahrnehmung der äußeren Umgebung lässt langsam nach. Einige von uns fangen jetzt mit Schlafwandeln an!

REM-Schlaf

Der REM-Schlaf zeichnet sich hauptsächlich durch ruckartige Augenbewegungen aus. Insgesamt macht der REM-Schlaf etwa 25 Prozent Deines Schlafs aus. Schlafforscher stellten in Experimenten fest, dass Personen, die in dieser Phase geweckt werden, häufiger von Träumen berichten können als Personen, die in anderen Phasen geweckt werden. Daraus folgerte man, dass man nur in der REM-Phase träumt. Neuere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass man in jeder Phase träumt. Lediglich die Intensität ändert sich und darum erinnerst Du Dich auch nur selten an alle Träume – es sei denn man kommt zufällig über die Person oder das Ereignis aus dem Traum ins Gespräch. Durch das starke Erschlaffen der Muskeln, versucht Dein Körper Dich vor ruckartigen Bewegungen in Deinem Traum zu beschützen. Anderenfalls würdest Du mit diversen blauen Flecken am nächsten Morgen aufwachen.

Schlafdauer

Kennst Du das auch? Du schläfst die eine Nacht nur 5 Stunden und bist am nächsten Morgen total müde. Verständlich – wahrscheinlich einfach nur zu wenig geschlafen. Also nächste Nacht früher ins Bett und richtig ausschlafen. Wieder extrem müde und schlapp? Scheinbar zu viel geschlafen! Jeder Mensch benötigt eine andere Schlafdauer, um sich komplett zu erholen. Folgende Schlaftypen gibt es:

  • den Langschläfer mit acht bis zehn Stunden oder länger
  • den Mittellangschläfer mit sechs bis acht Stunden
  • den Kurzschläfer mit sechs Stunden oder weniger pro Nacht

Jeder Typ verschafft seinem Körper durch die angegeben Stundenzahlen die benötigte Erholung und Entspannung, die er braucht. Wissen ist Macht – versuche herauszufinden, welcher Schlaftyp Du bist und versuch, ausreichend aber nicht überflüssig viel Schlaf zu bekommen. Denn einige Schlafstörungen können nämlich daher kommen, dass Du zu wenig oder zu viel schläfst. Welche Schlafdauer für Dich optimal ist, ist genetisch festgelegt, kann sich jedoch mit dem Alter ändern. Probieren geht über studieren!

Welcher Schlaftyp bist Du? Bist Du ein guter oder schlechter Schläfer? Erzähl es uns in den Kommentaren!

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