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Ist Regional das neue Bio?

Da versucht man alles richtig zu machen und kauft Bio, um am Ende doch wieder feststellen zu müssen, dass der Apfel zwar bio, aber dafür aus Spanien ist. Wer verantwortungs- und umweltbewusst einkaufen will, hat es heute nicht leicht. Doch wir haben eine Idee: Probier’s mal regional!

Frau in hellgrünem Pullover mit Holzkiste in den Händen, die mit Tomaten, Fenchel, Zucchini und Broccoli gefüllt ist

Ist „Regional“ das neue „Bio“

Einkaufen gehen ist nicht einfach. Täglich werden wir mit Bildern von leidenden Tieren, mit Nachrichten über den fortschreitenden Klimawandel und über neue Lebensmittelskandale konfrontiert. Mit unseren täglichen Konsumentscheidungen können wir direkt beeinflussen, welche Hersteller und Produzenten wir unterstützen wollen. Die Lösung schien gefunden: „Bio“! Aber was, wenn das biologisch hergestellte Produkt der Begierde um die halbe Welt reisen musste, um in unserem Einkaufskorb zu landen?

Die globalisierte Ernährungswirtschaft im Wandel

Während es in der Vergangenheit der gesellschaftlichen Oberschicht vorbehalten war Spezialitäten, Gewürze oder Früchte aus fernen Ländern zu genießen, ist es heute der breiten Masse möglich Bananen aus Mittelamerika, Rum aus der Karibik oder Reis aus China günstig im Supermarkt zu kaufen. Heute haben wir die Wahl, ob wir uns für die Kiwi aus Neuseeland und den Apfel vom Bodensee entscheiden.

Der Agrarmarkt in Deutschland ist geprägt durch die fortschreitende Globalisierung der Märkte. Im Gegensatz zu diesem Trend steht eine sich stetig steigernde Nachfrage der Konsumenten nach regional erzeugten, verarbeiteten und vermarkteten Produkten. Fast zwei Drittel der Einkaufsverantwortlichen von führenden Unternehmen der Branche gaben im Jahr 2009 an, dass Sie von einer Zunahme des Wunsches der Verbraucher nach regionalen Lebensmitteln ausgehen.

Als Gründe für die sich ändernden Konsumgewohnheiten können einerseits ein gesteigertes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Umweltfolgen von Konsumentscheidungen, ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein und andererseits eine zunehmende Sensibilisierung und Verunsicherung der Verbraucher gegenüber Lebensmitteln genannt werden. Lebensmittelskandale, Diskussionen um „Gammelfleisch“ und den Klimawandel haben dazu geführt, dass Konsumenten sich wieder mehr Gedanken um die Herkunft Ihrer Nahrung machen. Die regionale Herkunft von Produkten wird, mehr noch als der Nachweis über biologische Erzeugung, gleichgesetzt mit Qualität und Lebensmittelsicherheit. Der Anteil der Deutschen, die Produkten aus regionalem Anbau bzw. regionaler Produktion vertrauen, ist deutlich höher als der Anteil derer, die Produkten vertrauen, die Bio-Zertifiziert sind.

Was genau bedeutet „Regional“?

Aber was ist überhaupt ein regionales Lebensmittel? Einerseits sind das Produkte die aus einer bestimmte Region kommen, aber überregional verkauft werden. Beispiele hierfür sind Champagner (muss aus der französischen Region Champagne kommen) und Spreewaldgurken (müssen aus der Region Spreewald kommen). Die zweite Möglichkeit, ein Lebensmittel als Regional zu definieren, ist zu schauen, ob die Vermarktung von regionalen Lebensmitteln in unmittelbarer Nähe zum Produktionsort erfolgt ist, also die Erzeugung und Vermarktung von regionalen Produkten in der Region für die Region.

Ist „Regional“ besser?

Regional erzeugte Lebensmittel haben viele Vorzüge. Sie sind meistens frischer als Importiertes und Weitegereistes. Außerdem unterstützt man mit dem Kauf die regionale Wirtschaft und schützt das Klima. Frei von Chemie sind sie natürlich nicht immer! Aber immer öfter! Es gibt viele kleine Erzeuger, die es sich nicht leisten können oder wollen, ihren Betrieb nach Bio-Richtlinien zertifizieren zu lassen. Dort bekommt man chemiefreie Lebensmittel zu fairem Preis. Das Motto „Fragen kostet nix“ sollte ganz besonders beim Lebensmittel-Einkauf beherzigt werden. Du bist was Du isst, und Du solltest immer wissen, wo Du herkommst!

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