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Honigmelone – Die Süße des Paradieses

Es gibt sie in Gelb, in Apricot oder in Weiß. Die Honigmelone kennt viele Arten. Eins ist ihnen aber gemeinsam: der fruchtig süße Geschmack. Welche zauberhaften Rezepte – es muss ja nicht immer im Schinkenmantel sein – sich aus dem Kürbisobst machen lassen, kannst Du hier nachlesen.

Aufgeschnittene Honigmelone

Die Honigmelone ist ein kalorienarmer Refresher

Das Wichtigste in Kürze:

  • Dank des hohen Wassergehaltes helfen Honigmelonen bei der Rehydrierung nach dem Sport: Im Gegensatz zu reinem Wasser, liefern sie zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Kaum Kalorien, dafür jede Menge wichtiges Provitamin A
  • Ist ein tolles Fitness-Food

Woher kommt die Honigmelone?

Die Honigmelone stammt wie alle Zuckermelonen von der Gurke ab und hat ihre Heimat vermutlich im tropischen Westafrika. Wie Archäologen nachweisen konnten, existierten bereits vor über 4.000 Jahren erste Kulturen im alten Ägypten sowie im damaligen Persien. Von dort verbreitete sich die Honigmelone bis nach Asien aus und gelangte im 16. Jahrhundert durch die spanischen Seefahrer nach Amerika. Die heutige Honigmelone stammt von Züchtungen, die in Frankreich sowie Algerien angebaut wurden.

Wann wachsen Honigmelonen?

Die Honigmelone ist im Sommer in jedem deutschen Supermarkt und beim Gemüsehändler zu bekommen. Dabei wissen allerdings die wenigsten Käufer, dass die Honigmelone eigentlich kein Obst, sondern ein Kürbisgewächs und damit ein Fruchtgemüse ist. Wie man auch an der inneren Struktur der Honigmelone erkennen kann, ist sie näher mit der Gurke und der Zucchini als mit der Wassermelone verwandt. Die Kerne sind also im mittleren Teil der Frucht zentriert. Die Honigmelone – die auch als Gelbe Kanarische, Tendral Amarillo oder einfach nur Amarillo bekannt ist – gehört zu den Zuckermelonen und wurde als Erste dieser Familie bei uns auf den Markt eingeführt.

Die Honigmelone wird in Europa vorwiegend in Spanien, Griechenland und Italien angebaut, aber auch in Deutschland findet man sie vor allem in der Pfalz sowie im südlichen Rheintal. Hier werden sie zwischen Juni und September reif und sorgen für erfrischenden Genuss. Die Honigmelone wird auch in Übersee angebaut und steht daher in Deutschland das ganze Jahr zum Verkauf.

Wie schmeckt die Honigmelone?

Der Geschmack der Honigmelone ist je nach Reifegrad von aromatischer Süße gekennzeichnet, die durch schwefelhaltige Verbindungen entsteht. Schon der islamische Prophet Mohamed lobte die Süße als „die Süße des Paradieses“ und wie der Name Honigmelone verrät, erinnert der Geschmack an Honig. Je reifer die Früchte, desto süßer und intensiver der Geschmack und der charakteristische Geruch. Allzu reife Früchte können allerdings aufdringlich parfümiert schmecken. Mit ihrem hohen Wasseranteil ist die Honigmelone auch an heißen Sommertagen ein erfrischender Genuss, der am besten gut gekühlt genossen werden sollte.

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Wie gesund ist die Honigmelone?

Eine reife Honigmelone enthält bis zu 10% Zucker und ist damit ein guter sowie erfrischender Energielieferant mit etwa 55 kcal pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Ein hoher Anteil an Kalium und Provitamin A sowie wertvolles Calcium, Vitamin C, Vitamin B1 sowie B2, Phosphor und Eisen ergänzen den gesunden Vitamin- und Spurenelementecocktail. Den Hauptanteil der Honigmelone macht mit etwa 85 % jedoch Wasser aus. Damit ist eine Honigmelone auch ein wunderbarer Durstlöscher nach sportlichen Aktivitäten oder einfach zwischendurch.

Die gesundheitsfördernde Wirkung der Honigmelone wurde bereits durch den Propheten Mohamed erwähnt. So heißt es in seinen Überlieferungen, dass man Honigmelonen wegen zehn Besonderheiten essen sollte. Mohamed bezeichnet sie als eine Speise und als ein Getränk, die den Spender reinigt, Wohlgeruch bringt, die Harnblase und den Magen reinigt, das Rückenwasser vermehrt, die Geschlechtskraft erhöht, die Erkältung beseitigt und die Haut reinigt. Der Prophet empfahl außerdem in geschnittene Stücke der Honigmelone hineinzubeißen, um die positive Wirkung auf die Zähne und den Mundraum zu nutzen.

Was ist bei der Zubereitung von Honigmelonen zu beachten?

Da die Honigmelone kaum nachreift, sollten die Früchte schon beim Kauf reif sein. Leider ist es aber nicht ganz einfach, den Reifegrad von außen zu bestimmen. Der Geruch und die Schale bieten allerdings einige Anhaltspunkte. Beim Kauf sollte man daher eine angenehm süßlich duftende Honigmelone mit einer nicht zu harten Schale ohne Risse oder Dellen wählen. Auf leichten Druck sollte die Schale etwas nachgeben, aber auch nicht zu sehr. Denn eine überreife Honigmelone schmeckt unangenehm parfümiert.

Dank der relativ robusten Schale kann eine nicht aufgeschnittene Honigmelone gleich mehrere Wochen kühl aufbewahrt werden. Aufgeschnittene Honigmelonen sollte man dagegen genau ansehen und auf Schimmelstellen überprüfen. Die kleinen Portionen sind zwar praktisch, verderben allerdings sehr schnell. Eine frisch aufgeschnittene Honigmelone kann man ohne Probleme 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren, die Schnittstellen sollten allerdings mit Frischhaltefolie bedeckt werden. Um ein schnelles Verderben zu vermeiden, sollten die Kerne der Honigmelone beim Aufschneiden komplett entfernt werden.

Typische Rezepte

Eine Honigmelone ist ein erfrischender und gesunder Genuss, den man am besten gekühlt genießt. Dabei können schmale Scheiben oder kleine Stückchen im Kühlschrank aufbewahrt werden und als idealer Snack zwischendurch oder nach den Mahlzeiten dienen. In Obstsalaten, Müslis, Shakes und Bowlen macht sich eine Honigmelone aber auch sehr gut und verleiht mit ihrem zarten Geschmack ein sommerliches Flair. Mit einem Kugelausstecher aus der Honigmelone herausgeschnittene Kugeln sind eine wunderbare Dekoration für ein kaltes Büffet.

Sommerlich erfrischende Bowle

Die hübschen Kugeln aus der Honigmelone sind die perfekte Zutat für erfrischende Sommerbowlen und sollten auf keinem Gartenfest fehlen. Auch nach einem Sportevent kann eine alkoholfreie Variante von Bowlen oder Shakes mit Honigmelone als Durstlöscher und gesunde Erfrischung dienen.

Honigmelone im Schinkenmantel

Ein Klassiker unter den sommerlichen Vorspeisen ist die Honigmelone mit Schinkenscheiben. Dabei kann man den Schinken dekorativ um die Honigmelonenstreifen wickeln. Die Honigmelone ist aber nicht nur auf Schinkenplatten, sondern auch beim Käseaufschnitt ein beliebter Gast.

Fruchtige Chutneys und pikante Gerichte

In vielen Ländern dient die Honigmelone nicht nur als erfrischende Zutat für Süßspeisen und Desserts, sondern wird mit kräftigen und pikanten Gewürzen kombiniert und als Vorspeise oder Hauptgericht gereicht. Auch in frischen Sommersüppchen und Chutneys macht die Honigmelone eine gute Figur.

Feel the Summer

Ob zu Hause oder am Strand: Auch ganz unverarbeitet ist die Honigmelone einfach ein Genuss. Apropos Strand: Wenn Du bis zum Sommer noch an Deiner Bikinifigur feilen willst, dann bietet Dir Gymondo mit dem Bikini Body-Programm die richtige Kombination aus gesunder Ernährung und effektiven Workouts. Probier’s selbst aus!
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