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Lauch – Leckere Beilage mit ungeahnter Wirkung

Lauch kommt auf Deinem Teller nur als Beilage vor? Richtig so, denn so ganz ohne alles schmeckt er einfach nicht. Dass er aber für Deine Gesundheit und Deine sportliche Leistungsfähigkeit eine Hauptrolle einnehmen kann, möchten wir Dir mit diesem Artikel nahelegen.

Angeschnittene Lauch-Stange

Lauch ist mehr als nur eine Beilage


Das Wichtigste in Kürze

  • Lauch ist ein Verwandter von Knoblauch und Zwiebel und wird als Sommer-, Herbst- und Wintervariante angebaut
  • Geschmacklich unterscheiden sich die Varianten allerdings nicht, denn die ätherischen Öle, die im Lauch stecken, sind in allen drei Varianten in gleichem Maße vorhanden und machen ihn zu einer leckeren Beilage
  • Doch Lauch schmeckt nicht nur als Beilage. Für Deine Gesundheit und Deine sportliche Leistung kann er sogar die Hauptrolle spielen: Eine regelmäßige Ernährung mit Lauch beugt der Bildung von Nierensteinen vor und wirkt entzündungshemmend, was Dir gerade bei einem Muskelkater zu Gute kommt.
  • Macht aus jeder Suppe einen Hit und hilft Dir so, Dich ganz einfach gesund zu ernähren

Wissenswertes über Lauch

Lauch ist ein Lilien- bzw. Zwiebelgewächs (Alliaceae) und wird in vielen Gegenden auch Porree genannt. Er ist mit dem Knoblauch und den Zwiebeln verwandt. Schon im Altertum war er bekannt. Nicht zuletzt deshalb kann nur vermutet werden, dass seine ursprüngliche Heimat im östlichen Mittelmeerraum sowie in Vorderasien gewesen war. Inzwischen wird er in ganz Mitteleuropa (einschließlich Deutschland) sowie in Spanien, Italien, der Türkei und Ägypten angebaut. Da er frostfest ist, kann Lauch das ganze Jahr im Freien wachsen. Daraus resultierten drei Unterarten (Winter-, Sommer- und Herbstlauch), die sich allerdings nur geringfügig in Geschmack, Konsistenz und Schaftlänge unterscheiden. Daneben gibt es – je nach Anbauregion – unterschiedliche Arten, unter die z.B. der fast weiße Bleichlauch (auch „Gelber Lauch“ genannt) sowie der türkische Meterlauch fallen.

Porree ist nicht identisch mit der Lauchzwiebel. Sie haben zwar viele Gemeinsamkeiten, doch die beiden Gemüsesorten gehören zu verschiedenen Familien. Du erkennst den Unterschied an der Form der Blätter, die beim Lauch flach und breit ausfallen und bei Lauchzwiebeln schlauchförmig und schmal sind.

Wie schmeckt Lauch?

Lauch und Lauchzwiebeln enthalten beide ätherische Öle (insbesondere Allylsenföl) und verschiedene Aromastoffe, die den aromatischen Geschmack ausmachen. Ähnlich wie seine Verwandten kannst Du ihn als Zutat oder Gewürz einsetzen. Selbst bei Gemüsesuppen bringt er das gewisse Etwas an Geschmack. Auf der anderen Seite macht es wenig Sinn, Lauch isoliert zu essen. Dadurch nimmst Du zwar wertvolle Inhaltsstoffe zu Dir. Der Geschmack des Lauchs kommt jedoch viel besser als Beilage oder Gewürze zur Geltung.

Wie gesund ist Lauch?

Im Lauch sind viele wertvolle Stoffe enthalten. Neben einem hohen Anteil an den Vitaminen B1, B2 und C sowie dem für die Sehkraft wichtigen Provitamin A sind die Mineralien Kalium, Calcium, Mangan, Phosphor, Natrium und Eisen hervorzuheben. Schwefelhaltige Inhaltsstoffe wirken wie ein natürliches Antibiotikum: heilend und entzündungshemmend. Der Genuss dieses wertvollen Gemüses regt die Nierentätigkeit an und beugt der Entstehung von Nierensteinen vor. Dem Porree wird zudem eine hilfreiche Wirkung bei Bronchialerkrankungen nachgesagt.

Die Auswirkungen auf Deine sportlichen Aktivitäten sind umfangreich. Lauch ist zwar keine Proteinquelle, aber Ausdauersport und Krafteinheiten können von Deinem Organismus nur dann optimal durchgeführt werden, wenn Deine inneren Organe intakt sind. Daher unterstützen die enthaltenen Stoffe Deinen Körper bei intensiven körperlichen Anstrengungen. Gerade die reinigende Wirkung Deines Darms sowie Deiner Nieren ist in Hinblick auf Ausdauereinheiten und Kraftübungen mit schweren Gewichten sehr wertvoll. Dein Magen-Darm-Trakt ist nämlich entscheidend für Deine sportliche Leistungsfähigkeit. Bei einer intensiven Beanspruchung der Muskulatur kommt es jedes Mal zu kleinen Verletzungen und Entzündungen, die Du u.a. als Muskelkater spüren kannst. Hier hilft Dir die entzündungshemmende Wirkung des Lauchs, Dich besser und schneller zu regenerieren.

Geschnittener Lauch auf hölzernem Schneidebrett

Lauch schmeckt in vielerlei Rezepten


So wird Lauch zum Genuss

Nach dem Kauf musst Du ihn als Erstes gründlich säubern, da er in der Erde gewachsen ist. Entferne am besten die äußersten Blätter und den Wurzelansatz. Schneide die einzelnen Lauchstangen anschließend längsweise tief ein. Setze dafür das Messer kurz vor dem Ende an und schneide von oben nach unten. Nun kannst Du den Lauch gut auswaschen.

Du kannst ihn auf viele verschiedene Arten zubereiten. Das bringt Abwechslung in Deinen Speiseplan. Es gibt Rezepte, wo der Lauch gekocht, gedünstet, gedämpft oder gratiniert werden soll. Häufig wird er in Eintöpfen, als Bestandteil des Suppengrüns, in Aufläufen oder in Quiches verwendet. Du kannst ihn auch als leckere Gemüsebeilage für Deine Fisch- oder Fleischgerichte servieren. Typische Rezepte gibt es zudem häufig in Verbindung mit Pilzen, Äpfeln und Rotkohl. Möchtest Du Lauch als Rohkost essen, solltest Du ihn – außer bei ganz jungem Sommerlauch – vorher blanchieren.

Fazit

Lauch ist ein Tausendsassa, dessen Verzehr Dir in vielen Bereichen Deiner Gesundheit helfen kann. Gerade für Sportler, die intensiven Belastungen ausgesetzt sind, ist die Aufnahme des Porrees in die Ernährung ein weiterer wichtiger Baustein für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die immerhin die Hälfte des Erfolges ausmacht.

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