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Powergemüse Mairübchen

Wie der Name vermuten lässt, ist das Mairübchen nur für kurze Zeit zwischen Mai und Juni zu bekommen. Lange war es vergessen, bahnt sich jetzt aber den Weg zurück in die heimische Küche. Ob im Auflauf oder als ausgefallene Beilage, das Mairübchen ist vielseitig einsetzbar.

Frisch geerntete Mairübchen in geflochtenem Korb

Mairübchen – Wenig Kalorien, viele Vitalstoffe


Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenig Kalorien, aber dafür umso mehr Vitamine und Vitalstoffe: Die kleine weiße Rübe hat einiges zu bieten!
  • Sehr gut geeignet für die basische Ernährungsweise.
  • Lassen sich toll in Deinen Ernährungsplan einbauen.

Woher kommt das Mairübchen?

Rüben- und Kohlgemüse erleben eine wahre Renaissance, kein Wunder, dass das Mairübchen als kleine aber feine Delikatesse gilt. Das kleine Gemüse ist auch unter den Namen Mairübe oder Nevette bekannt und wird durch seine relativ kleine, kugelrunde essbare Wurzel gekennzeichnet. Das Mairübchen ist wohl die einzige Speiserübe, die schon im Mai ausgereift ist und abgeerntet werden kann. Als relativ kleine Rübenart ist das Mairübchen nicht nur handlich, sondern ein echter Allrounder, denn alle Pflanzenteile sind essbar und ernährungsphysiologisch wertvoll.

Wann kann man Mairüben bekommen?

Das Mairübchen ist eine Gemüsepflanze, die zu den Kohlgemüsen gehört. Zwischen Aussaat im frühen Frühjahr und Ernte vergehen lediglich sechs bis acht Wochen. Sie liebt Lehmböden und sandigen Untergrund gleichermaßen.

Exklusiv und nur für kurze Zeit ist das Mairübchen erntefrisch auf dem Markt zu haben, denn die Erntezeit umfasst nur wenige Wochen im Mai bis maximal Anfang Juni. Wer das Mairübchen probieren möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass Rübe und Blattgrün prall und frisch aussehen. Am knackigsten und damit für Salate besonders geeignet sind kleinere Mairübchen mit einem Durchmesser von fünf bis sechs Zentimetern.

Wie schmecken Mairübchen?

Als waschechte Rübe bietet das Mairübchen ein vielfältiges Geschmackserlebnis. Der leichte und fein süßliche Geschmack ist angenehm frisch und erinnert leicht an Rettich. Besonders zarte Exemplare bestechen durch eine herrlich weiche Konsistenz.

Wir wirken Mairüben auf die Gesundheit?

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Nicht nur in kulinarischer Hinsicht ist das Mairübchen ein Geheimtipp. Mit seinem extrem geringen Kaloriengehalt (21/ 100g) und der großen Zahl an Nährstoffen ist das Mairübchen ideal für alle, die eine Diät machen. Die ätherischen Öle verleihen dem Mairübchen vor allem dann antibakterielle Wirkung, wenn es als Rohkost genossen wird. Regenerationsfähigkeit für Haut und Schleimhäute liefert das Mairübchen mit seinem Vitamin-A-Gehalt (10µg/ 100g). Zusätzlich günstig wirkt sich der hohe Beta-Carotinanteil aus (62µg/ 100g), der die Sehkraft verbessert und als Vorstufe des Vitamin A zusätzlich unterstützend wirkt.

Zur Erholung nach anstrengenden Trainingseinheiten hilft das Mairübchen mit Kalium (114mg/ 100g), das den Elektrolythaushalt kontrolliert und Magnesium, das für Muskel- und Nerventätigkeit heilsam wirkt. Unterstützend wirkt hier auch der Natriumgehalt des Mairübchens (28mg/ 100g), der die Regulation des Wasserhaushalts beeinflusst und im Nervensystem eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls mit Hinblick auf die Regeneration nach Training oder Wettkampf hilft der im Mairübchen enthaltene Schwefel (21mg/ 100g), Aminosäuren herzustellen und allgemein stabilisierend auf Proteinstrukturen zu wirken.

Die weiteren Inhaltsstoffe auf einen Blick

  • In 100 Gramm des Mairübchens sind lediglich 0,2 Gramm Fett enthalten, nur 4,7 Gramm Kohlenhydrate und 1 Gramm Eiweiß.
  • Trotz ihrer relativ geringen Menge spielen die im Mairübchen vorhandenen Vitamine der B-Gruppe eine entscheidende Rolle. Sie dienen als Vorstufe von Koenzymen im Körper, sorgen für einen reibungslosen Stoffwechsel und steigern gerade bei Ausdauersportlern die Leistungsfähigkeit.
  • Mit Folsäure (11µg/ 100g) unterstützt das Mairübchen die DNS-Synthese, denn dieser Stoff ist unerlässlich für eine reibungslose Replikation des Erbguts. Auch der Phosphor (30mg/ 100g), dessen Moleküle die Trägersubstanz der Erbinformation darstellen, wirkt hier unterstützend. Gerade bei Schwangerschaft oder bei hohen körperlichen Belastungen muss auf eine ausreichende Folsäurezufuhr geachtet werden.
  • Unterstützend für das Immunsystem wirken das Vitamin C (13mg/ 100g) und das Vitamin E (21µg/ 100g) des Mairübchens, zwei nachweislich hochwirksame Radikalfänger.
  • Schnelle Regeneration nach Verletzungen versprechen Vitamin K (5µg/ 100g) und das ebenfalls im Mairübchen enthaltene Calcium (51mg/ 100g), denn sie beeinflussen den Blutgerinnungsfaktor bzw. halten Knochen und Zähne belastungsfähig.
  • Hervorzuheben sind hier auch der Eisengehalt von 0,4 Milligramm und die zahlreichen im Mairübchen enthaltenen Aminosäuren, von denen 223 Milligramm essentielle Aminosäuren sind.
  • Kleine Anteile von Spurenelementen, wie Fluor, Jod, Kupfer, Mangan und Zink runden das Nähstoffprofil des Mairübchens ab.

Was ist bei der Zubereitung zu beachten?

Als Rohkost zubereitet bleiben dem Mairübchen alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Es wird dazu wie Kohlrabi mit einem Sparschäler dünn geschält und fein gehobelt dem Salat beigegeben. Alternativ einfach knabbern, oder mit Dip servieren. Auch das Blattgrün eignet sich ideal für Salate und kann wie Spinat verwendet werden.

Typische Rezepte

Das Mairübchen eignet sich exzellent für herzhafte Aufläufe und Überbackenes. Gekocht bietet es sich als alternative Beilage an, wenn Nudeln oder Reis gemieden werden sollen. Dazu werden die geschälten Mairübchen in kochendem Wasser zehn bis fünfzehn Minuten lang gekocht, kleine Mairübchen im Ganzen, größere Exemplare sollten halbiert werden. Auch gedünstet ist die kleine Knolle ein Genuss. Ausgefallen mit Ahornsirup glasiert kommt der leicht süßliche Geschmack im Mairübchen gut zur Geltung – ideal als ungewöhnliche Beilage zu Fleischgerichten. Unabhängig von seiner Form ist das Mairübchen eine exklusive Spezialität, die allen Leistungsbewussten bei der Deckung ihres Nährstoffbedarfs hilft.

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