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Preiselbeeren – Eine geballte Ladung Vitamine und Mineralstoffe

Du kennst die Preiselbeere bisher nur als Kompott oder Soße zu Köttbullar oder dem Rehbraten an Weihnachten? Dann lies hier, was man mit dem kleinen Powerpaket noch alles anstellen kann.

Reife Preiselbeeren  in einem Topf und einer Glasschale

Preiselbeeren sind effiziente Fatburner


Das Wichtigste in Kürze:

  • Als Heilpflanze werden der Preiselbeere eine beruhigende, harntreibende, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung nachgesagt
  • Ernährungsphysiologisch ist der hohe Gehalt an Vitamin C, Vitamin B1, B2, B3 und Beta-Carotin und die damit verbundene antioxidative Wirkung hervorzuheben
  • Dank hohem Chrom-Anteil gelten sie als natürlicher Fatburner
  • die kleine Beere ist ein gesundes Naturprodukt

Wo wächst die Preiselbeere?

Klein, rot und säuerlich: Preiselbeeren sind wohl jedem bekannt. In Eurasien und Nordamerika ist die Beere, die nicht nur zum Verzehr, sondern auch als Heilpflanze eingesetzt wird, seit jeher weit verbreitet. Zu beachten ist jedoch, dass die als Kulturpreiselbeere bezeichnete Cranberry sich von den herkömmlichen Preiselbeeren stark unterscheidet und diese beiden Arten nicht verwechselt werden sollten. Die Cranberry ist deutlich größer und besitzt einen anderen Geschmack.

Wann haben Preiselbeeren Saison?

Die Preiselbeere gehört zur Gattung der Heidelbeere. Die Namen für Preiselbeeren sind je nach Region unterschiedlich. So wird die Beere im Norden Deutschlands auch als Kronsbeere bezeichnet, in Österreich als Grante, in Süddeutschland als Moosbeere. Alle diese Bezeichnungen beschreiben den immergrünen Zwergstrauch, der eine Höhe von zehn bis 40 Zentimetern erreicht. Ab Ende Mai blüht die Preiselbeere mit prächtigen kelchförmigen, weißen Blütenblättern. Rund sechs Wochen nach der Befruchtung reifen dann die ersten Beeren heran. Dies geschieht meist ab Ende August bis Anfang September. Die Preiselbeeren sind anfangs noch weiß und entwickeln erst später ihre leuchtend rote Farbe. Unter besonders günstigen Klimabedingungen kann es auch vorkommen, dass die Preiselbeeren bereits ab Ende Juni reifen. Erhältlich sind Preiselbeeren aber das ganze Jahr über, da die frisch geernteten Beeren gern als Tiefkühlware haltbar gemacht werden.

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Was steckt in Preiselbeeren und wie gesund sind sie?

Die kleinen Preiselbeeren sind extrem unempfindlich und überleben auch Temperaturen bis zu -22 Grad. Diese Widerstandsfähigkeit gibt die Beere bei Verzehr gern an uns Menschen weiter. In der Küche ist die Preiselbeere sehr beliebt – vor allem wegen ihres herben, säuerlichen Geschmacks. Dieser saure Geschmack wird durch die enthaltenen Fruchtsäuren hervorgerufen, unter anderem der Ascorbinsäure, die auch als Vitamin C bekannt ist. Neben diesem Vitamin enthalten die roten, kleinen Beeren die Vitamine B1, B2, sowie B3. Beta Carotin ist ebenfalls enthalten. Die Preiselbeeren sind zudem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Chrom, Calcium, Magnesium und Phosphat. Auch Anthocyan ist in der Preiselbeere zu finden – dieser Stoff verhindert unter Umständen das Einnisten von Bakterien in der Schleimhaut und kann so vor Infektionen der Nieren und Harnblasen schützen. Auch die Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels und die Linderung rheumatischer Beschwerden wird den Preiselbeeren zugeschrieben.

Was ist bei der Zubereitung und Verwendung von Preiselbeeren zu beachten?

Beim Einkaufen von Preiselbeeren sollte darauf geachtet werden, dass die empfindlichen Früchte sehr frisch sind. Gekühlt können die Beeren maximal zwei Tage aufbewahrt werden – Schnelligkeit ist hier also Trumpf, um die positiven Inhaltsstoffe besonders gut nutzen zu können. Als Alternative kann auch auf Tiefkühlware ausgewichen werden. Ist die Preiselbeere dann einmal verarbeitet, ist sie durch die natürlich enthaltene Benzoesäure sehr lang haltbar. Das macht die Frucht geradezu ideal, um sie in Marmeladen und Kompotts oder auch als Saft zu verwerten und den Geschmack zu konservieren.

Eine weitere Konservierungsmethode von frischen Beeren ist das schonende Trocken. Damit verliert sich auch ein wenig der sehr saure und herbe Geschmack – die getrockneten Preiselbeeren können dann ebenso wie Rosinen eingesetzt werden und sind auch im Frühstücksmüsli echte kleine Powerpakete, die viel Geschmack und eine angenehme, säuerliche Frische mitbringen.

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