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Die verrücktesten Diäten der Welt

Über Diäten lässt sich bekanntlich gut streiten. Und es gibt wohl kaum eine merkwürdige Abnehmidee, die noch nicht als die nächste Wunderdiät verkauft wurde. Wir haben für Euch die Rangliste der fünf absonderlichsten Blüten unter den Diättheorien herausgesucht. Viel Spaß beim lesen!
Ein junges Paar in der Küche mit frischem Obst.

Geht’s noch? Wir suchen Abnehmprogramme mit dem Qualitätsprädikat „Völlig bescheuert!“.

Platz 1: Die Schokoladen-Diät

Eine Frau liegt in Schokolade

Schoko-Diät: Paradies auf Erden?

Naschkatzen werden jetzt bestimmt hellhörig: Abnehmen mit dem Seelenfutter schlechthin! Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Es gibt viele Varianten der ultimativen Diät für Schokoholics. Hier stell ich Euch eine der strengsten vor: Bei der Schokoladendiät darfst Du so viel Schokolade essen, wie Du nur kannst. Einzige Bedingung: Die Schokolade darf keine Stückchen enthalten, also keine Nüsse, Rosinen, Kaffee, Kakaostücken, Karamell, Kekse, Marzipan, Puffreis, Schokopudding, Nuss-Nougat-Creme oder Mousse au Chocolat. Nur weiße Schokolade, Zartbitterschokolade und Milchschokolade sind erlaubt. Dazu soll man täglich viel Tee trinken – vermutlich, weil einem sonst der Mund vor lauter Schokolade zukleben würde.

Abgesehen davon, dass Dir wahrscheinlich spätestens am dritten Tag die Schokolade wieder aus den Ohren herausquillt, ist es doch eine ziemlich einseitige Diät. Denn Du nimmst über mehrere Tage eigentlich nur Fett und Unmassen an Zucker auf. Für eine längere Zeit ist diese Diät völlig ungeeignet, Mangelerscheinungen sind vorprogrammiert. Wenn diese Abnehmmethode tatsächlich ein paar Pfunde dahinschmelzen lässt, wird sich der Jo-Jo-Effekt nicht lange bitten lassen und ohne Zurückhaltung und Gnade zuschlagen. Einen positiven Nebeneffekt kann ich an der Sache jedoch finden: Selbst richtige Schoko-Junkies werden nach dieser Diät keine Schokolade mehr essen können.

Platz 2: Die Zigaretten-Diät

Eine lächelnde Raucherin mit violettem Pullover

Nikotin gegen die Kilos

Hallo, geht’s noch? Also, dass Rauchen extrem ungesund ist und schwerwiegende gesundheitliche Folgen hat, muss ich sicher niemandem erklären, der auch nur ein klein wenig Ahnung von gesunder Lebensführung hat. Und auch, dass Diese Diät ihre Wurzeln in Hollywood hat, wundert sicherlich auch niemanden. Macht bloß einen großen Bogen um diese gesundheitsgefährdende Diät.

Platz 3: Die Lila–Diät

Heidelbeeren, die unter Brombeeren liegen.

Beeren: Erlaubt, weil lila.

An drei Tagen in der Woche sollst Du laut der Lila–Diät nur Lebensmittel essen, die – wer hätte das gedacht – lila sind. Ok, auch Lila-Variationen wie blaue Lebensmittel sind erlaubt. Versuchen wir doch mal, violette Lebensmittel zu finden: Auberginen, Brombeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Feigen, nochmal Auberginen, Pflaumen, lilafarbener Kohlrabi, rote Zwiebeln, rote Weintrauben – jetzt wird es schon schwieriger – Rotkohl, Grapefruit, Rote Beete. Mehr fallen mir spontan nicht ein. Positiv ist, dass diese Gemüse- und Obstsorten reich an sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffen sind, die einen positiven Effekt auf Deine Gesundheit haben. Aber an diesen Lila-Tagen ist die Ernährung doch recht einseitig, so dass dem Körper andere wichtige Nährstoffe fehlen. Auf Dauer solltest Du Dich also besser an 7 Tagen in der Woche Lebensmittel in allen nur möglichen Farben essen.

Platz 4: Die Bockwurst-Wodka-Diät

Ein Ausschnitt von Bockwürsten im Glas.

Wurst bis zum Umkippen.

Hört sich bizarr und irgendwie auch nicht wirklich gesund an: Du darfst zum Frühstück und zum Abendessen ein Glas Wodka trinken. Zum Mittag gibt es eine Bockwurst und (natürlich!) eine Extraportion Wodka. Sonst nichts. Dass man während dieser Diät nicht in der Lage ist ein Auto zu fahren, ist keine große Überraschung. Wer die Wurst-Schnaps-Ernährung aber durchzieht, der nimmt sicher ab. Aber zu welchem Preis? Gesund ist diese Diät auf keinen Fall. Dem Körper fehlt es an allen Nährstoffen. Unterversorgungen lassen da nicht lange auf sich warten. Auch die erhebliche Menge an Wodka ist mit gesundheitlichen Gefahren verbunden: Alkohol birgt eine Suchtgefahr und verändert das gesamte Essverhalten: Du bekommst noch mehr Appetit auf ungesunde Dinge. Auch die Nährstoffaufnahme ist verringert, was aber hier egal ist, denn man isst ja sowieso fast nichts. Alkohol steigert auch das Krebsrisiko. Ich empfehle Euch: Finger weg von dieser Diät!

Platz 5: Die Ananas-Diät

Zehn Ananas mit grünem Strunk

Ananas und nochmals Ananas. Guten Appetit!

Eines muss man dieser Diät lassen, sie ist übersichtlich, denn es gibt nur eine Regel: Auf Deinem Speiseplan steht Ananas. Und zwar nur Ananas! Jetzt mal Hand aufs Herz. Gibt es wirklich irgendjemanden, der glaubt, diese Diät durchhalten zu können?

Die Ananas-Diät ist ein Klassiker unter den Crash-Diäten. Wenn Du es tatsächlich schaffst, einige Tage lang nur Ananas zu essen, zeigt Deine Waage definitiv weniger an. Aber wie bei allen Crash-Diäten ruft auch diese Diät den Erzfeind aller Wunderdiäten – auch bekannt als Jo-Jo-Effekt – auf den Plan. Unterversorgungen an Nährstoffen wie Proteinen gibt’s bei dieser Diät inklusive.

Es wird angepriesen, dass das Enzym Bromelain in der Ananas Dir dabei helfen kann, die Fettverbrennung anzukurbeln. Aber Enzyme gehören zur Stoffklasse der Proteine. Sie werden im Magen durch die Magensäure denaturiert und im Darm durch körpereigene Enzyme in ihre Bestandteile zerlegt. So geht jede Wirkung des Bromelains schon vor der Aufnahme in den Körper verloren. Zum Fettgewebe gelangt Bromelain also nicht. Die Fettverbrennung kannst Du mit exzessivem Ananaskonsum also leider nicht fördern.

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Vorsicht vor Wunderdiäten

Es gibt für Abnehmkuren ein paar Merkmale, die bei Dir die Alarmglocken schellen lassen sollten.
Halte Dich von Diäten fern, wenn…

  • …sie Dir Abnehmerfolg in wenigen Tagen oder Wochen versprechen. Hier ist der Jo-Jo-Effekt vorprogrammiert.
  • …sie nur sehr bestimmte Lebensmittel erlauben. Einseitige Diäten gehen häufig mit Nährstoffunterversorgungen einher. Damit riskierst Du Deine Gesundheit.

Meine Tipps:

  • Ernähre Dich besser vielseitig als einseitig, so bekommt Dein Körper alle Nährstoffe, die er benötigt.
  • Du kannst Dich nicht abwechslungsreich genug ernähren: Variiere Deine Lebensmittel jeden Tag aufs Neue.
  • Iss fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. So nimmst Du wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien auf.
  • Bei Fetten gilt: Klasse statt Masse. Verwende hochwertige pflanzliche Fette, anstelle von tierischen, und verwende sie in Maßen.
  • Achte auch bei Proteinen auf die Qualität. Eier, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte und Milchprodukte sind gute Proteinlieferanten.

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