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Abnehmen durch Achtsamkeit – Interview mit Experte Robin Beier

Was hat der Trend Achtsamkeit mit erfolgreichem Abnehmen zu tun? Sehr viel, sagt Ernährungs-Experte Robin Beier. Er kennt die Probleme aus seiner täglichen Arbeit mit den Kunden als Ernährungs-Coach. Ich wollte die Hintergründe verstehen und habe für Euch genauer nachgefragt und mir in diesem spannenden Interview den Zusammenhang erklären lassen. Soviel schon mal vorweg: Achtsamkeit spielt bei Gewichtsproblemen eine entscheidende Rolle und schon kleine Veränderungen können sehr viel bewirken. Neugierig? Na dann, los! 10 Fragen an Robin:

Frau stochert lustlos im Salat
Abnehmen – Strenge Diäten haben mit Genuss wenig zu tun

Achtsamkeit ist der Megatrend, was hat Achtsamkeit mit deiner Arbeit als Ernährungscoach zu tun?

„Achtsamkeit ist für meine Arbeit als Ernährungscoach von großer Bedeutung. Sie beeinflußt nicht nur WIE, WAS, und WIE VIEL wir essen. Achtsamkeit hilft außerdem dabei zu verstehen, WARUM wir essen: Aus Hunger oder aus Langeweile? Das sind für meine Arbeit als Coach alles entscheidende und sehr wichtige Informationen.

Achtsamkeit fließt ebenfalls in mein Coaching ein, wenn wir über unsere Eigenwahrnehmung sprechen. Sind meine Gedanken über meinen Körper liebevoll und freundlich oder hasserfüllt und abwertend? Sich solche Dinge bewußt zu machen kann sehr aufschlußreich sein.“

Das hört sich ja an, als würde Achtsamkeit allein schon die Pfunde purzeln lassen? Ist es so einfach?

„Natürlich nicht. Achtsamkeit allein ist nur der Anfang. Es braucht mehr als das, um nachhaltig abzunehmen und um zufriedener mit dem eigenen Körper zu werden.

Lass es mich so erklären: Jedes gute Rezept startet mit Zwiebeln und Knoblauch, aber die anderen Zutaten machen das Gericht aus. Mit Achtsamkeit ist es das Gleiche. Eine Veränderung startet mit Achtsamkeit, aber wir brauchen andere Zutaten, damit wir das erwünschte Ziel erreichen.“

Wir essen zu viel, zu oft, zu schnell und werden dadurch immer dicker. Was sind die Ursachen dafür?

„Wir leben in einer Welt des Überflusses und als Menschen lieben wir es Verführungen nachzugeben. Sich dem Moment und dem Genuss hinzugeben fühlt sich einfach nur toll an. Einer Verführung zu widerstehen dagegen, sich von ihr abzuwenden, erfordert viel innere Kraft. Es kostet Energie und Willensstärke, einer Verführung nicht nachzugeben. Damit sind viele überfordert. Und es kommt noch eine weiterer Aspekt hinzu.

Ein Tisch voller zuckerhaltiger Süßigkeiten.
Süße Verführungen

Bei meinen Kunden und bei mir selbst beobachte ich häufig, dass diese Verführungen dem Abbau von emotionalem und mentalem Stress dienen… Eis, Schokolade, oder ein Glas Wein sind mehr als leere Kalorien. Sie helfen uns für einen kurzen Moment dem Alltag, dem Stress, der Arbeit, der Familie, … entfliehen zu können, selbst wenn dieser Genuss nur flüchtig ist.

Tja, und wenn wir jetzt noch die Lebensmittelindustrie und Werbung der Gleichung hinzufügen, die mit unseren Verführungen Kasse machen, dann haben wir zumindest schon einen Teil der Ursachen erkannt.“

Die meisten Diäten enden frustrierend im Jo-Jo-Effekt. Was läuft hier falsch?

„Ich glaube es läuft hier gar nichts falsch! Ok … das muss ich erklären.

Im Kern funktionieren viele konventionelle Diäten wie folgt: Eine starke Einschränkung, was wir essen, indem wir sehr wenig essen oder bestimmte Lebensmittel meiden, z.B. bei einer Low-Carb oder Low-Fat Diät. Häufig kommt noch relativ viel Sport dazu, mit dem Ziel, schnell Gewicht zu verlieren.

Schauen wir uns dies doch mal aus der Perspektive unseres Körpers an. Wir signalisieren ihm doch: Es gibt wenig zu essen, obwohl wir den ganzen Tag unterwegs sind und welches suchen.

Blaues Jojo auf schwarzer Waage
Der gefürchtete Jojo-Effekt

Ziemlich bedrohliche Situation für einen Organismus, der auf Überleben gepohlt ist, oder? Insbesondere für einen weiblichen Körper, der einem Körperfettverlust stärker entgegenwirkt, um für eine mögliche Schwangerschaft bereit zu sein.

Für unsere Körper sieht so eine Diät, die hauptsächlich durch Verzicht funktioniert, häufig aus wie der drohende Hungertod … ich weiß, unsere Körper reagieren da übertrieben, aber dies ist einer der Gründe, warum extreme Diäten mit viel Verzicht im Alltag nicht dauerhaft umsetzbar sind und häufig zum Scheitern führen. Ganz einfach aus dem Grund weil unsere Willenskraft irgendwann aufgebraucht und die Signale unseres Körpers so stark sind, dass wir nicht mehr anders können, als den “Verführungen” nachzugeben. Wir essen wieder normal oder mehr und füllen so, ganz unbewusst die verlorenen “Reserven” schnell wieder. Und da haben wir ihn, den Jo-Jo-Effekt.

Der Jo-Jo-Effekt hat aus meiner Sicht also nichts mit einem “schwachen” Willen zu tun. Es geht nicht um fehlende Motivation, oder dass wir versagt haben.

Betrachten wir den Jo-Jo-Effekt aus Sicht unserer Körper, dann ist der Jo-Jo-Effekt etwas ganz Normales. Wir sollten eigentlich unseren Körpern sogar dankbar sein. Sie kämpfen jeden Tag für unser Überleben 🙂 ob wir das wollen oder nicht :D“

Diäten bedeuten für die meisten Stress, statt Genuss. Stress macht nachweislich fett. Siehst du hier das Problem?

„Für mich ist Stress nicht der Kern des Problems. Aber klar, hilfreich beim Abnehmen ist Stress natürlich auch nicht!

Wir leben in einem stressigen und schnelllebigen Zeitalter. Wir sind verstrickt in einem Netz von Verpflichtungen: Job, Partner, Kinder, Familie, Freunde, Sport, Haushalt, … die Liste ist endlos. Stress ist Teil unseres modernen Lebens.

Mutter mit Kind auf dem Arm kocht in der Küche. Zweite Tochter steht neben Ihr. Kind auf dem Arm der Mutter hält der Mutter ein Telefon ans Ohr.
Stress zu Hause

Logischerweise entwickeln wir Strategien, um unser Stresslevel zu senken. Ein beliebtes Mittel, um Stress abzubauen, ist Essen. Wer kennt es nicht, nach einem super anstrengenden Tag sich mit Chips oder etwas Süßem auf’s Sofa zu setzen, um endlich mal runterzukommen?

In diesen Situationen spüren wir die beruhigende Wirkung von Lebensmitteln. Diese Verbindung von Essen, Stress und Beruhigung wird schon in der Kindheit geprägt. Was haben unsere Eltern getan, wenn wir als Kind traurig waren? Genau, nen Keks. Erstmal etwas Süßes …

Es ist wichtig, ständig daran zu arbeiten, unseren Stress zu minimieren. Stress ist jedoch leider ein ganz realer Teil unseres Alltags, der sich nicht einfach wegwünschen lässt.

Für meine Arbeit sind also zwei Punkte entscheidend: Meinen Kunden zu helfen, den Stress im Alltag zu reduzieren UND Strategien zu entwickeln, mit Stress effektiv umzugehen. Idealerweise sind es Strategien, die sich gut mit ihren Zielen vereinbaren lassen.“

Ruinieren Diäten das Körpergefühl, unsere Intuition? Was sind deine Erfahrungen aus der Praxis?

„Faszinierende Frage … ich glaube Diäten tragen ihren Teil dazu bei, aber sie sind nicht die alleinigen Verursacher.

Für mich beginnt einiges schon im Kindesalter. Wenn wir als Kind nicht aufgegessen haben, dann haben wir häufig gehört: “Die Kinder in Afrika haben nichts zu essen”, oder “Wenn du nicht aufisst, dann regnet es morgen”, oder mein Favorit “Wenn du noch ein bisschen was vom Rosenkohl isst, dann gibt es nachher ein Stück Schokolade.”

Strahlend grinsendes Mädchen mit einem Lutscher in der Hand
Kinder bekommen Süßes z.B. als Trost

Das Problem hierbei ist folgendes: Wir sagten unseren Eltern, “Ich habe keinen Hunger mehr”, und sie wollten, dass wir trotzdem weiter essen. Hier hat das Problem also schon begonnen. Wir haben unter Anleitung angefangen, unser Körpergefühl zu ignorieren.

In meiner Praxis begegne ich häufig Frauen, die viele Jahre Diät-Erfahrung haben. Sie probierten eine Diät nach der anderen aus. Vielfach ist Verzicht und langes Hungern die Methode der Wahl gewesen. Neben dem Hungern ist dann auch oft exzessives Trainieren eine gängige Methode, dem Speck den Kampf anzusagen.

Beide Strategien haben eines gemeinsam: Sie fühlen sich verdammt unangenehm an. Und so haben viele Frauen über die Zeit gelernt, ihr Körpergefühl zu ignorieren, ihm nicht mehr zu vertrauen und wegzuhören.

Unsere Schwierigkeiten mit dem Körpergefühl kommen also zum Teil aus unserer Erziehung, und ein Teil ist gelerntes Weghören durch viele Jahre Diät-Erfahrung.“

Heißt bewußt essen einfach entschleunigen? Also langsamer zu essen?

„Langsames Essen ist ein wichtiger Teil von bewusstem Essen, aber für mich gehören noch andere Dinge dazu.

Ein weiterer Teil ist zum Beispiel, auf das eigene Bauchgefühl zu hören, also “Wie voll bin ich eigentlich?”. Habe ich starken Hunger, so dass mir schon schlecht wird? Habe ich leichten Hunger, den ich gut noch ein bisschen ignorieren kann? Bin ich satt oder hab ich mich überessen?

Bauch einer Frau mit rotem Stift wurde ein Herz um den Bauchnabel gezeichnet. Thema: Darm - Ursache für Übergewicht
Auf´s Bauchgefühl achten

In meinem Coaching ist die Fähigkeit, auf das eigene Bauchgefühl zu achten, ebenfalls ein zentraler Teil auf dem Weg, bewusster zu essen.

Selbstverständlich gehört die Auswahl der Lebensmittel und deren Portionen zum bewussten Essen genauso dazu :)“

Wieso nehme ich dadurch ab? Wenn ich etwas achtsam esse hat es dadurch ja nicht weniger Kalorien? Ich kann auch achtsam einen Burger mit fettigen Pommes essen – ganz bewußt mit Genuss.

„Ha! Das wäre zu schön 🙂 Wie ich ganz am Anfang erwähnt habe, es startet mit Achtsamkeit und dann kommen andere Fähigkeiten dazu, die am Ende zum Ziel führen. Lass mich das erklären.

Bleiben wir bei deinem Beispiel mit Burger und fettigen Pommes. Es stellt sich sich letztlich die Frage: Macht es einen Unterschied, wenn ich den Burger und die Pommes achtsam esse?

Ein leckerer Burger ganz ohne Fleisch
Lecker, ein Burger

Ja, macht es. Der erste oberflächliche Unterschied ist, dass wir den Burger und die Pommes bewusster wahrnehmen. So ein richtig guter Burger und gute Pommes – für mich sind das Süßkartoffel-Pommes 😀 – ist ein Festmahl!! Es ist ein Feuerwerk an Geschmackserlebnissen. Der rauchige Ketchup mit dem saftigen Fleisch, dazu die Frische der Tomate und alles umhüllt mit einen knackigen Brötchen. Na toll … jetzt bekomme ich Hunger 😀 . Naja, letztendlich essen wir den Burger für den Genuss, und achtsames Essen steigert den Genuss. Einfach deswegen, weil wir wirklich im Hier & Jetzt sind, im Moment.

Der zweite Unterschied startet genau hier. Wir essen Burger für den Genuss – es ist also leichter, mehr zu essen als wir eigentlich brauchen. Schenken wir unserem Essen mehr Aufmerksamkeit und entschleunigen unser Essen, können wir unser Hungergefühl besser beobachten. Dies führt zu einer schweren Entscheidung: Lass ich etwas vom Burger und den Pommes auf dem Teller übrig, weil ich satt bin und mir Abnehmen wichtig ist, oder genieße ich diesen Burger bis zum letzten Bissen?

Suesskartoffel Pommes
Süßkartoffel Pommes

Sich über das eigene Ziel und über die vorhandenen Optionen im Klaren zu sein, ist für mich ebenfalls ein Weg, achtsam mit Essen umzugehen. Das eigene Ziel zu kennen, hilft Prioritäten zu setzen und die passenden Entscheidungen zu treffen. Die Entscheidung, etwas vom Burger und den Pommes auf dem Teller zu lassen zum Beispiel reduziert bereits die Energie, die wir zu uns nehmen.

Wähle ich jetzt noch statt der Pommes eine Salatbeilage, oder zumindest eine kleinere Portion, und nicht den Triple Beef/Triple Cheese Burger, sondern einen kleineren Burger, dann haben wir wiederum weniger Energie zu uns genommen. Entscheiden wir uns, davon sogar noch ein bisschen weniger zu essen, dann wird es langsam richtig spannend…

Aber klar ist, Achtsamkeit alleine macht es nicht. WAS ich esse, spielt genauso eine Rolle, wenn wir erfolgreich und gesund abnehmen wollen.“

Wie kann ich im Alltag das Genießen wieder lernen?

„Ich liebe diese Frage!!! Viel zu selten sprechen wir über das Genießen beim Thema Abnehmen. Ein erster möglicher Schritt wäre es, sich ein klein bisschen mehr Zeit beim Essen zu nehmen. Mir ist klar, nicht immer haben wir 20 – 30 Minuten Zeit, um in Ruhe etwas zu essen. Aber sich die Zeit zu nehmen, um zumindest den ersten Bissen wirklich wahrzunehmen, ist meistens möglich. Beobachten wir dann bewußt den Geruch in der Nase, die leuchtenden Farben, den Geschmack im Mund, und das Geräusch im Ohr beim Kauen, dann haben wir schon viel gewonnen. Durch diesen kurzen Moment am Anfang ändert sich häufig schon die gesamte Wahrnehmung und der Genuss einer Mahlzeit.

Mal wieder öfter selbst kochen!

Ein anderer Weg ist, sein Essen mit Liebe selbst zuzubereiten, insbesondere neue Gerichte sind spannend. Kochen wir etwas Neues, dann schenken wir dem Prozess mehr Aufmerksamkeit. Wir sind neugierig auf den neuen Geschmack und ob es überhaupt schmeckt :D. Ist es dann ENDLICH fertig, sitzen wir gespannt davor. Wir betrachten unsere Kreation, ihre Farben, ihren Geruch, wie das Essen aussieht. Der erste Bissen ist dann eine große Wundertüte …

Es gibt noch Dutzende weitere Methoden, aber diese sind meine zwei Favoriten :)“

Hast du einen persönlichen Tipp für unsere Leserinnen, oder eine Achtsamkeits-Übung zum Ausprobieren?

„Eine tolle Übung habe ich oben bereits beschrieben: Schenke dem ersten Bissen besondere Aufmerksamkeit. Einfach beobachten: Was bemerkt ihr, wenn ihr euer Essen riecht, seht, schmeckt und hört? Beobachtet ganz bewußt die Bilder, Farben, Emotionen und Assoziationen die in euren Köpfen entstehen.

Schaut euch euer Essen für einen kurzen Moment an. Versucht Dankbarkeit zu empfinden für dieses Wunder.

Lasst euch Zeit beim Kauen. Legt das Besteck in der Zeit weg. Beobachtet, wie sich der erste Bissen im Mund anfühlt. Fühlt seinen Weg durch die Speiseröhre in den Magen. Nehmt einen tiefen Atemzug. Trinkt einen Schluck Wasser. Erst dann startet ihr mit dem zweiten Bissen.

Für alle, die gerne auch meditieren und eine besondere Übung haben möchten, mit vielen meiner Kunden mache ich die Rosinen-Meditation (hier klicken).“

Vielen Dank, Robin!

Robin Beier, Nutrition Coach:

Robin Beyer
Robin Beier

Robin arbeitet für das kanadische Unternehmen „PrecisionNutrition“. Dort ist er mitverantwortlich für die Aus- und Weiterbildung von Weltklasse-Ernährungscoaches. Selbst coacht er Kunden online rund um die Welt und ist aktiv als Ernährungsberater in Berlin unterwegs.

Seinen Kunden hilft er gesund, strategisch und dauerhaft Veränderungen in ihrem Leben zu erreichen, damit erreichte Ziele für den Rest des Lebens genossen werden können.

Er konzentriert sich dabei, Achtsamkeit und die Selbstwahrnehmung seiner Kunden aufzubauen und dann die einzigartigen Superkräfte und Fähigkeiten seiner Kunden auszunutzen, um sie zu ihren individuellen Zielen zu führen.

Wenn ihr mehr über Robins Arbeit erfahren wollt, dann folgt ihm doch gerne bei Instagram @rbeier

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Carolin Hobler

Carolin ist Head of Content bei Gymondo, lizensierte Trainerin und Yogalehrerin. Ihre Texte drehen sich um Themen und Fragen, die ihr als Fitness Expertin immer wieder begegnen.
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