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Halloween-Deko: Das 1×1 des Kürbisschnitzens

Das Halloweenfest mit all seinen gruseligen Facetten erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Überall in der Republik steigen Halloweenpartys, kommerziell oder privat sind sie angesagt beim feierwütigen Volk. Und eines darf bei all diesen Spektakeln nicht fehlen – das eine, ultimative Accessoire unter den Halloween-Dekoartikel überhaupt: Die gruselige Kürbislaterne!
Von innen beleuchtete Kürbislaternen mit gruseligen Fratzen

Gruselige Kürbislaternen kannst Du ganz einfach selber basteln

Augen auf beim Kürbis-Kauf

Wer eine solche Laterne selbst schnitzen möchte, braucht zunächst einen großen und vor allem reifen Kürbis. Ob die Frucht reif ist, erkennt man mithilfe von Klopfzeichen. Fühlt sich die Schale beim Klopfen fest an und klingt der Kürbis hohl, so kann man sich sicher sein, dass es sich um ein verwendbares Exemplar handelt. Dellen, Quetschungen oder Risse sollte das gute Stück auf keinen Fall aufweisen!

So sollte Deine Arbeitsfläche aussehen

Wenn man das geeignete Rohmaterial gefunden hat, geht es an die Vorbereitung des Arbeitsplatzes. Dafür legt man den Tisch mit Zeitungspapier aus und stellt den Kürbis darauf. Nun wird das Schnitzwerkzeug bereitgelegt. Mit einem speziellen Schnitzset geht es besonders einfach. Aber auch die allgemein vertretenen Küchenwerkzeuge erfüllen durchaus ihren Zweck: Hier greift man zu scharfen Messern in verschiedenen Größen. Eines sollte auf jeden Fall gezackt sein. Ein Eisportionierer und ein Esslöffel eignen sich zum Aushöhlen sehr gut. Außerdem benötigt man eine Schüssel für die Kerne und den faserigen Abfall sowie eine weitere Schüssel für das Kürbisfleisch, das noch verwendet werden kann. Ein paar Einweghandschuhe schützen die Hände vor Verfärbungen, Küchentücher zum Trockenreiben der Kürbisschale und ein Stift dürfen auch nicht fehlen. Das letzte und wichtigste Utensil: Mindestens ein Teelicht!

Das 1×1 des Kürbisschnitzens

So gut vorbereitet kann das große Schnitzen beginnen:

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  1. Mit einem Stift zeichnet man die Schnittführung vor. Ob man den Deckel gezackt oder in einer geraden Linie abtrennen will, bleibt dabei dem Schnitzer selbst überlassen. Dann schneidet man gut 2 cm tief in die Schale ein und schneidet den Deckel entlang der vorgezeichneten Linie ab. Achtung: Das Messer bleibt gerne stecken, vorsichtiges, präzises aber kraftvolles Arbeiten ist nun gefragt! Den abgetrennten Deckel beiseite legen.
  2. Um orangene Hände zu vermeiden, kommen jetzt die Einweghandschuhe zum Einsatz. Nun können die Kerne und Fasern mit der Hand aus dem Kürbisinneren entfernt werden. Wer einen Garten hat, kann die Kerne im Frühjahr aussähen und eigene Kürbisse züchten. Ansonsten wandern sie gemeinsam mit den ungenießbaren Fasern in die Bio-Abfallschüssel. Mit dem Eisportionierer oder einem Esslöffel werden jetzt auch die restlichen Kerne und Fasern ausgeschabt.
  3. Mit einem Schaber oder dem Eisportionierer rückt man nun dem Kürbisfleisch zu Leibe. Da man mit diesem im Anschluss eine leckere Suppe zaubern kann, sollte es bis zur Weiterverarbeitung in der zweiten Schüssel geparkt werden. Der Kürbis wird nun so lange ausgehöhlt, bis man mit einer Taschenlampe hindurch leuchten kann.
  4. Den Kürbis mit einem Küchentuch abreiben. Mit einem Stift oder einem spitzen Messer wird nun ein gruseliges Gesicht vorgezeichnet. Wer sich nicht traut, eine eigene Schauerfratze zu entwerfen, findet im Internet eine Vielfalt an Schnitzvorlagen im PDF-Format zum Ausdrucken. Auch Fledermäuse oder Gespenster sind mögliche Motive für eine Kürbislaterne. Einfach den Ausdruck als Schablone benutzen und das Motiv mit einem Stift oder spitzen Messer auf den Kürbis übertragen.
  5. Mit einem schmalen, gezackten Messer oder einem speziellen Kürbisschnitzwerkzeug werden nun die Bereiche aus dem Kürbis herausgeschnitten, die entfernt werden sollen. Dabei sollten die filigranen Bereiche zuerst bearbeitet werden, damit hier nichts herausbricht!
  6. Den Kürbis haltbar machen! Leider trocknen Kürbisse schnell aus oder fangen an zu schimmeln. Um dem vorzeitigen Schwund des Kunstwerkes vorzubeugen, gibt es einen Trick: Einfach die Schnittstellen mit etwas Vaseline bestreichen! Sollte der Kürbis bereits ein wenig ausgetrocknet sein, kann man ihn über Nacht in einen Eimer mit Wasser legen, danach sieht er wieder aus wie neu!
  7. Nun wird mindestens ein Teelicht in den Kürbis gestellt und schon kann die Halloweenlaterne ihren gruseligen Dienst erfüllen. Wer die Kürbislaterne im Freien leuchten lassen möchte, sollte das Teelicht erst in ein Votiv- oder Gurkenglas stellen, bevor es im Kürbis landet- so weht der Herbstwind das Licht nicht so schnell aus.

Was tun mit all dem Kürbisfleisch?

Nun hast Du eine super Kürbislaterne geschnitzt, die bestimmt all Deine Gäste beeindrucken wird! Und nun? Was tun mit all dem kostbaren Fruchtfleisch? Wir geben Dir eine Idee: Versuch’s mal mit dieser Deutschen Kürbissuppe! Aber ganz egal, was Du mit dem Kürbisfleisch anstellst: Hauptsache Du lässt es Dir schmecken!

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