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Yoga für Sportler – eine sinnvolle Ergänzung

Yoga wird häufig als Trend abgetan, der nur für solche Personen geeignet ist, die von Natur aus flexibel sind oder für jene, die mehr Beweglichkeit erreichen wollen. Denkt man an Yoga, kommt den meisten Menschen tatsächlich als erstes das Wort Flexibilität in den Sinn. Dies ist per se auch gar nicht falsch, doch leider bleiben so die vielen weiteren Benefits der Yogapraxis verborgen.

Instagram und andere Social Media Plattformen machen uns außerdem glauben, dass Yoga ein Sport für sich ist, der täglich trainiert werden muss und keine weitere Sporteinheit benötigt. Letztendlich ist aber Vielseitigkeit das, was eine umfassende Fitness und einen gesunden Körper ausmacht: Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit. Nur Yoga ist einseitig, ergänzendes Cardiotraining ist hier nur eine von vielen sinnvollen Möglichkeiten das Training ausgewogen zu gestalten. Umgekehrt gilt das genauso. Yoga eignet sich ganz besonders gut als Komplementär-Sportart zu anderen Trainingsarten. Insbesondere Kraft und Ausdauer-Sportler profitieren nämlich stark von den Benefits der Yogapraxis. Wie und warum genau, das erfährst Du in diesem Artikel.

Junge, athletische Frau macht Yoga für Sportler
Yoga für Sportler – eine sinnvolle Ergänzung zum Training

Übungen aus dem Yoga – Nicht nur für Yogis

Yoga ist ein Lifestyle und echte Yogis machen meistens ausschließlich Yoga, also die sogenannten Asanas. Das sind Körperübungen durch die die Flexibilität gesteigert, der Körper gestrafft und Muskeln aufgebaut werden. Glücklicherweise erkennen aber mittlerweile auch immer mehr Menschen, dass Yoga als Ergänzung zum Training von Sportlern perfekt geeignet ist. Aus diesem Grund sind mittlerweile auch spezielle Yogaformen wie Yoga für Surfer oder BoxingYoga entstanden.

Yoga im Sportbereich – Darum ist Yoga für Sportler sinnvoll

Regelmäßige Yoga-Einheiten können Deine Leistungen im Sport steigern, da sie ausgleichend wirken und den Körper beweglich halten. Mit Yoga kannst du den gesamten Körper trainieren und ihn dort unterstützen, wo er durch Deinen täglichen Sport besonders beansprucht wird. Yoga ist daher ideal, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen und die perfekte Ergänzung zu Deinem täglichen Training. Doch was genau sind eigentlich die Vorteile des Yogas für Sportler?

1. Ausgleichendes Ganzkörper-Training 

Durch reine Muskelarbeit wird der Körper meist nur sehr einseitig trainiert und Muskeln und Sehnen können verspannen und verkürzen. Dies ist auch der Grund, weshalb viele Sportler nur wenig bis gar nicht flexibel sind. Durch Yoga soll der Körper wieder in Balance gebracht und sämtliche am Bewegungsapparat beteiligte Muskeln, Sehnen und Bänder mobilisiert werden. Auf diese Weise wird die Flexibilität wieder gesteigert und auch selten genutzte, tiefliegende Muskeln wieder neu beansprucht.

2. Ruhe und Entspannung für Deinen Körper

Im Sportbereich wird außerdem die Muskulatur meist nur aktiviert bzw. kontrahiert, aber wenig entspannt und mobilisiert. Dadurch steigen Muskeltonus und Puls, was einer Reaktion des Körpers auf körperlichen Stress ähnelt. Sport setzt unseren Körper somit unter Strom und setzt ihm Stress aus. Im Yoga hingegen werden Muskeln gedehnt und gestreckt. Dies signalisiert Körper und Geist Entspannung und Ruhe, wodurch die Muskeln wieder locker lassen können. Die körperliche und geistige Regeneration wird durch Yoga gefördert, Stress abgebaut.

3. Eine verbesserte Körperhaltung

Beim Yoga spielt die Haltung des Körpers eine wichtige Rolle. Hier wird die korrekte und optimale Ausrichtung der Gelenke geschult und die gesamte Gelenkstruktur einschließlich Sehnen, Bänder und Bindegewebe sichergestellt. So finden auch Sportler, die häufig unter einer falschen Haltung leiden, wieder zurück zum korrekten körperlichen Alignment und profitieren durch eine Verbesserung der gesamten Statik.

Die besten Asanas für Sportler

Je nachdem, ob Du Läufer, Schwimmer oder Bodybuilder bist, variieren die besten Yoga-Übungen für Deinen Körper. Ein Läufer beansprucht schließlich andere Muskelpartien als ein Schwimmer. Dennoch gibt es einige Asanas, die sich ganz allgemein besonders für aktive Sportler eignen.

1. Der Drehsitz

Gruppe von Frauen und Männern macht Yoga für Sportler - der Drehsitz
Yoga für Sportler – der Drehsitz

Setze Dich für den Drehsitz im Schneidersitz auf den Boden. Die rechte Hand legst Du auf Deinem linken Knie ab, die linke Hand wird hinter dem Steißbein platziert. Atme nun tief ein und richte Deine Wirbelsäule auf. Bei der Ausatmung drehst Du Deinen Oberkörper vom Bauchnabel aus nach links. Der Blick geht über Deine linke Schulter. Bei jeder Einatmung versuchst Du, Deinen Körper noch weiter zu strecken, bei jeder Ausatmung gehst Du noch etwas tiefer in die Drehung.

Wirkung: Die Rückenmuskulatur, insbesondere der Rückenstrecker wird gedehnt, die schräge Bauchmuskulatur gestärkt, die Wirbelsäule mobilisiert.

2. Die sitzende Vorwärtsbeuge

Gruppe von Männern und Frauen machen Yoga für Sportler - die Vorbeuge
Yoga für Sportler – die Vorbeuge

Setze Dich auf Deine Matte und strecke die Beine längs vor Dir aus. Flexe nun Deine Füße, atme tief ein und strecke Deine Beine Richtung Himmel. Lass Dich nun langsam nach vorne in Richtung Oberschenkel absinken. Achte dabei darauf, dass Dein Rücken möglichst gerade bleibt.

Wirkung: Die gesamte Rückenmuskulatur und Rückenfaszien werden gedehnt und mobilisiert.Verspannungen werden gelöst, und Muskel-Verkürzungen der Beinrückseiten gemildert. 

3. Der herabschauende Hund

Gruppe von Männern und Frauen macht Yoga für Sportler - der herabschauende Hund
Yoga für Sportler – der herabschauende Hund

Komme für den herabschauenden Hund in einen Vierfüßlerstand. Deine Handgelenke sollten dabei genau unter Deinen Schultern platziert sein. Drücke nun Dein Becken aus der Kraft Deiner Arme und Beine nach oben, der Hintern geht Richtung Himmel. Eventuell musst Du hier den Abstand Deiner Arme und Beine noch einmal etwas anpassen. Wichtig ist hier, dass Dein Rücken gerade bleibt und Deine Schultern nicht zu den Ohren nach oben gezogen sind. Dafür ist es sinnvoll, dass Du Deine Oberarme leicht nach außen rotierst. Für einen geraden Rücken, kannst Du Deine Knie leicht beugen. In der Haltung des herabschauenden Hundes kommt es weniger auf gestreckte, gerade Beine, als vielmehr auf einen geraden Rücken an.

Wirkung: Der herabschauende Hund ist wohl die bekannteste Asana im Yoga. Nicht zu Unrecht, denn sie bietet vielfältige Benefits. Die Stärkung der Schulter und CORE Muskulatur, sowie die Streckung der Wirbelsäule und der Hamstrings sind nur einige Beispiele davon.

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