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Orangen – fruchtige Vitaminbombe

Kaum ein anderes Obst ist so bekannt wie die Orange. Ebenso vielfältig sind die Produkte, die aus der Frucht gewonnen werden. Schon die Menschen im auslaufenden Mittelalter erkannten ihr Potenzial und verbreiteten die Orangen weltweit.
Orangen auf dem Tisch vor einem Baum.

Orangen sind hierzulande eine der beliebtesten Obstsorten.

Herkunft & Saison von Orangen

Ursprünglich kommt die Orange aus Südostasien. Sie stellt eine Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse dar. Orangen gehören zur Pflanzengattung der Zitrusfrüchte und sind in die Familie der Rautengewächse untergeordnet. Unterschieden wird die immergrüne Pflanze außerdem nach herkömmlichen süßen und Bitterorangen. Die süßen Orangen sind das weltweit am intensivsten angebaute Obst.

Bereits im 14. Jahrhundert fand die Orange ihren Weg nach Europa und wurde dort über lange Zeit ausschließlich in Portugal angebaut. Die aufstrebende Seemacht Portugal sowie die Spanier brachten die Frucht auch in die Karibik und nach Südamerika, um dort noch größere Plantagen anzulegen. Nicht immer waren die klimatischen Bedingungen optimal und entsprechende Plantagen wurden aufgegeben. Daraus entstanden neue Wildarten von zumeist Bitterorangen, die vor allem für die berühmten Orangenliköre stehen.

Die Orange hat ganzjährig Saison. Allerdings unterliegen die meisten Verbraucher einem Irrglauben. Während rote, orange und gelbe Farbtöne bei vielen anderen Obstsorten und Früchten den Reifeprozess signalisieren, hat die orange Farbe der Orange nicht mit ihrem Reifeprozess zu tun. Im Gegenteil: sind die Früchte kräftig orange, haben sie bereits viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Wenn Du in der Obstabteilung also noch grüne Orangen findest, kannst Du diese mitnehmen und musst nicht auf eine vermeintliche Ausreifung warten. Da viele Menschen die orange Farbe mit dem vollendeten Reifeprozess gleichsetzen, werden grüne Orangen künstlich „entgrünt“, was zulasten der Inhaltsstoffe geht.

Inhaltsstoffe & Gesundheitswirkung

Besonders das wertvolle Vitamin C findet sich reichlich in der auch Apfelsine genannten Frucht (50mg/ 100g). Der Verzehr von 200 Gramm Orangen-Fruchtfleisch deckt somit den Tageshaushalt eines Erwachsenen an Vitamin C. Außerdem finden sich in ihr wichtige Spurenelemente wie Eisen oder Phosphor. Bei der Bekämpfung ist das enthaltene Selen besonders wirksam. Die enthaltene Folsäure hilft außerdem, den Hämoglobin-Haushalt in der optimalen Balance zu halten.

Weitere Vitamine in Orangen sind Vitamin B1 und B2. Vitamin B1 wirkt sich positiv auf die Gemütslage von Menschen aus, während Vitamin B2 vor allem im Winter die Haut gegen die widrigen äußeren Einflüsse schützt. Selbst LDL-Cholesterin-Ablagerungen an den Gefäßwänden kannst Du mit dem Genuss von Orangen vorbeugen. Dazu musst Du jedoch das weiße Fasergewebe, das die meisten Menschen abtrennen, ebenfalls essen. Die darin enthaltenen Flavonoide wirken diesen Ablagerungen entgegen. Außerdem schützen diese Bioflavonoide auch Zellen gegen das Eindringen von Radikalen und verringern so das Krebsrisiko deutlich.


Es hat sogar seinen Grund, weshalb wir den Geruch von frisch aufgeschnittenen Orangen so sehr mögen. In der Schale sind ätherische Öle enthalten, die schon beim Einatmen direkt auf das Limbische System im Gehirn eines Menschen wirken und damit gute Laune auslösen. Damit ist die Schale auch hervorragend für die Zubereitung von Tees oder anderer Getränke wie Punsch (auch nichtalkoholisch natürlich) geeignet. Rezepte für die Zubereitung von Orangen gibt es ebenfalls in Hülle und Fülle. So werden Salate und Desserts oftmals mit Orangen verfeinert. Besonders lecker ist auch ein Krabbencocktail mit Orangen in Joghurt.

Gerade das wertvolle Vitamin C reagiert sehr empfindlich auf Wärme. Daher ist es empfehlenswert, dass Du Orangen möglichst roh zu Dir nimmst. Als frisch gepresster Orangensaft ist die bemerkenswerte Frucht außergewöhnlich lecker, erfrischend und auch sättigend. Bei Orangensäften aus dem Handel ist jedoch Vorsicht geboten. Oftmals handelt es sich nur noch um stark mit Wasser verdünnte Orangenauszüge, die massiv und ungesund mit Zucker gesüßt werden.

Besonderheiten bei Orangensäften und der Geschmack

Die Bezeichnung des Getränks gibt Aufschluss. Saft muss zu 100 Prozent aus Fruchtsaft bestehen, 25 bis 50 Prozent sind es bei Nektar und nur noch sechs Prozent bei einem Zitrus-Fruchtsaftgetränk. Zudem steigt der Zuckergehalt mit Abnahme des Fruchtsaftgehalts – selbst in Fruchtsaft dürfen je Liter bis zu 15 g Zucker zugesetzt werden. Purer, frischer Fruchtsaft ist süß, erfrischend, hat ein vollfruchtiges Aroma und ein leicht zitronensaures Nachwirken im Geschmack.

Fazit: Orangen schmecken und sind wahre Gesundheitsbomben

Den meisten Menschen schmecken Orangen so gut, dass sie sie vorzugsweise täglich essen würden. Das ist absolut zu empfehlen, da allein mit einer Orange der komplette Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen gedeckt wird. Der regelmäßige Genuss bedeutet zudem ein starkes Immunsystem. Gerade für ernährungsbewusste Menschen, die auch viel Sport treiben, sind Orangen ein perfektes Nahrungsmittel, das jedoch immer in seiner reinsten Form, nämlich natürlich pur, zu sich genommen werden sollte. Wenn Du regelmäßig Orangen in Deinen Ernährungsplan integrierst, deckst Du einen großen Bereich an nötigen Stoffen für den Körper. Dabei schmecken Orangen aber richtig gut und erfrischen.

Maggies Erfolgsgeschichte

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