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Powergetreide Amaranth

Als Ersatz für Reis oder Nudeln eignet sich Amaranth hervorragend. Die kleinen Samen werden wie Hirse oder Bulgur gekocht und schmecken als Beilage zu allen Hauptgerichten.

Amaranth-Körner in einer Holzschüssel und auf einem Holzlöffel

Amaranth ist das Powergetreide Südamerikas


Das wichtigste in Kürze:

  • Reich an Protein ist Amaranth wichtig für die Regenerationsphase nach dem Sport und den Muskelaufbau.
  • Es ist außerdem reich an Eisen und steigert die Leistungsfähigkeit.
  • Amaranth liefert durch die enthaltenen komplexen Kohlenhydrate langanhaltende Energie.
  • Das Pseudogetreide enthält essentielle Fettsäuren (Omega 3 & 6).
  • Auf Gymondo.de lernst Du, wie Du Dich mit Amaranth gesund ernährst.

Wissenswertes über Amaranth

Kaum ein anderes Gewächs ist so schön anzuschauen und gleichzeitig so nützlich für die Ernährung wie Amaranth. Als eine der ältesten Nutzpflanzen des Menschen konnten Samen des Amaranths in über 9000 Jahre alten Gräbern in Südamerika gefunden werden. Der Amaranth liebt warmes, trockenes Klima und fühlt sich daher in mediterranen bis tropischen Klimata wohl. Auch in trockenen Steppen kann man ihn finden.

Wie schmeckt Amaranth?

Mit viel Hitze gepufft kann Amaranth zu kleinen Köstlichkeiten weiterverarbeitet werden. Amaranth besitzt einen leichten nussigen Eigengeschmack, der relativ neutral ist. Dadurch kann Amaranth für herzhafte und süße Gerichte gleichermaßen verwendet werden. Das ungewöhnliche aber angenehme Mundgefühl wird durch die kleine Struktur der Körner verursacht. Vor allem beim Kochen entfaltet er sein angenehm nussiges Aroma.

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Wie gesund ist Amaranth?

In Sachen Inhaltsstoffen erweist sich der Amaranth als wahres Powerpaket. Sein Eisen- und Eiweißgehalt ist für ein pflanzliches Nahrungsmittel vergleichsweise hoch. Gerade deswegen kann Amaranth in einer vegetarischen Ernährung für viel frische Leistung sorgen, denn ausreichend viel Eisen (9mg/ 100g) im Blut sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung der Zellen, was gerade während einer Schwangerschaft von herausgestellter Bedeutung ist. Der hohe Anteil an Eiweiß (14,6g/ 100g) macht Amaranth zum anderen ideal für Sportler, denn Eiweiß hilft bei der Regeneration nach einem anstrengenden Training.

Den hohen Kohlenhydratanteil des Amaranths (56,8g/ 100g) machen vor allem komplexe Kohlenhydrate aus. Sie sind ideal dazu geeignet, um die Glykogenspeicher des Körpers wieder aufzufüllen oder für eine geplante Langzeitbelastung genügend Energie verfügbar zu halten. Außerdem halten sie lange satt und können somit beim Abnehmen helfen. Die im Amaranth enthaltenen essentiellen, ungesättigten Fettsäuren sind unerlässlich für ein gesundes Nervensystem und schützen außerdem vor Herz-Kreislauf-Problemen.

Mit vielen Aminosäuren, einem hohen Calciumgehalt sowie Magnesium und Zink bietet der Amaranth eine große Bandbreite an wichtigen Nährstoffen. Hervorzuheben ist der recht hohe Anteil der Fettsäuren Omega 3 und Omega 6, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und in wenigen pflanzlichen Produkten vorkommen. Amaranth ist daher eine ideale Ergänzung für alle, die tierische Produkte auf dem Teller vermeiden möchten, aber viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen.

Die weiteren Inhaltsstoffe auf einen Blick

Die Kombination der im Amaranth enthaltenen Nährstoffe ist besonders günstig für den menschlichen Körper, da sie leicht verfügbar und verwertbar sind.

  • Im Amaranth stecken 214 Milligramm Calcium, das sich unterstützend auf das Knochengerüst auswirkt. Gerade bei hoher Belastungsintensität hilft es, Ermüdungsbrüche und Verletzungen zu vermeiden.
  • Das ebenfalls enthaltene Magnesium (308mg/ 100g) sorgt für leistungsfähige Muskeln, denn es spielt bei der Reizübertragung eine große Rolle.
  • Sein Zinkanteil (3,7mg/ 100g) macht den Amaranth zum Spezialisten, wenn es darum geht, kleinere Verletzungen der Haut zu heilen. Zusätzlich unterstützt er ein volles, gesundes Haarwachstum.
  • Durch das enthaltene Kalium (484mg/ 100g) hilft der Amaranth, den Elektrolythaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten – besonders wichtig bei lange andauernden Belastungen, bei denen stark geschwitzt wird.
  • Für ein gesundes Nervensystem und einen ausgeglichenen Eiweiß- und Energiestoffwechsel sorgt der Amaranth mit den Vitaminen B1 und B2 (0,8 bzw. 0,2mg/ 100g).

Wie bereitet man Amaranth zu?

Auch wenn Amaranth eigentlich genauso gekocht wird wie die meisten traditionellen Beilagen, gilt es trotzdem einige Dinge zu beachten. Vor dem eigentlichen Kochvorgang sollte der Amaranth mit reichlich Wasser mehrmals gespült werden, denn er enthält Bitterstoffe, die auch nach dem Kochen in das fertige Gericht übergehen. Der gespülte Amaranth wird mit reichlich Wasser in einem Topf für etwa 10 Minuten zum Kochen gebracht. Dann wird der Topf vom Herd genommen, der Amaranth darf im heißen Kochwasser dann noch eine knappe Viertelstunde ziehen.

Seine Vielseitigkeit macht den Amaranth aber zu viel mehr als nur zu einer weiteren Beilage. Gerade im Rahmen einer glutenfreien Ernährung kann er neue Freiheiten schaffen. Fein gemahlen kann er als Weizenmehlersatz verwendet werden. Wer keine Verunreinigungen mit glutenhaltigen Getreiden riskieren möchte, kann sich eine eigene Getreidemühle zulegen, in der ausschließlich glutenfreie Körner vermahlen werden. Für einen kleineren Bedarf reicht eine Handmühle. Wer einen leistungsstarken Mixer hat, kann auch darin den Amaranth zu Mehl vermahlen.

Gleiches gilt auch für die Flockenherstellung. Selbstgemachte Flocken aus Amaranth erfordern eine Flockenquetsche, die einmal angeschafft für viele Jahre glutenfreie Frühstücksflocken herstellen kann. Auch in gepuffter Form überzeugt der Amaranth als interessante und gesunde Beigabe zu allen möglichen Gerichten. In einer heißen Pfanne lässt sich der Amaranth mit etwas Übung leicht selbst puffen. Zu handlichen Müsliriegeln verarbeitet kann der gepuffte Amaranth ganz einfach überall hin mitgenommen werden.

Was sind typische Rezepte mit Amaranth?

Schlicht gekocht ersetzt Amaranth als vollwertige Option alle herkömmlichen Beilagen, wie beispielsweise Reis oder Nudeln. Sein neutrales nussiges Aroma passt zu Fisch- und Fleischgerichten ebenso gut wie zu Pfannenrührgerichten mit viel Gemüse. Amaranth eignet sich außerdem zur Zubereitung eines Risottos. Dazu wird der Amaranth lediglich abgespült und vorsichtig vorgekocht. Dann wird er in eine Pfanne gefüllt, zu der nach und nach alle anderen Zutaten gegeben werden. Wie bei der Zubereitung eines herkömmlichen Reis-Risottos gewohnt, wird der Amaranth immer wieder mit Flüssigkeit angegossen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Auch in süßen Gerichten und Desserts glänzt der Amaranth mit Vielseitigkeit. Als Reisersatz kann er im klassischen Milchreis zu einer süßen Köstlichkeit werden.

Muskeln aufbauen mit Amaranth

Amaranth ist, wie oben beschrieben, sehr eiweißreich. Integriere es in Deinen Speiseplan, wenn Du Deine Muskeln wachsen lassen möchtest. Einen Muskelaufbau-Ernährungsplan und das dazu passende Fitnessprogramm findest Du auf Gymondo.de!
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