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Hanfsamen – Buddha’s Best

Schon Buddha schwörte auf diese kleinen, unscheinbaren Samen aus Zentralasien. Der Sage nach soll er sich mehr als ein Jahr lang ausschließlich von Hanfsamen ernährt haben. Auch wenn diese Art der Ernährung etwas einseitig anmuten mag, so ist der Nährstoffgehalt und die Gesundheitswirkung dieses Superfoods kaum von der Hand zu weisen.

Hanfsamen sind reich an wichtigen Nährstoffen

Hanfsamen sind reich an wichtigen Nährstoffen


Das Wichtigste in Kürze:

  • Hanfsamen waren dank ihres leicht nussigen Geschmacks bis vor dem Zweiten Weltkrieg auch in Deutschen Küchen sehr beliebt. Die im weiteren Verlauf der Geschichte aufkommende weltweite Cannabisprohibition hat ihrer legalen Verwendung auf Jahrzehnte hinaus einen Riegel vorgeschoben.
  • Dabei ist ihr Nutzen nicht von der Hand zu weisen: So bestehen Hanfsamen zu 20% aus reinem, hochwertigem, leicht verdaulichem Protein, das sich gut für eine muskelaufbaubetonte Ernährung eignet.
  • Und das kann richtig lecker schmecken: Eine Gemüsecremesuppe mit Hanfsamen als Garnitur oder unser Gymondo Brot sind nur zwei von vielen Ideen.
  • Mit Gymondo kannst Du Dich auch mit Hanfsamen prima gesund ernähren

Wissenswertes über Hanfsamen

Hanf stammt ursprünglich aus dem zentralasiatischen Raum und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit verbreiteten sie sich im Laufe der Zeit relativ schnell auch in anderen Teilen der Erde. Heute lässt sich Hanf vor allen Dingen in subtropischen und gemäßigten Zonen finden. Es wird dabei häufig als Nutzpflanze gehalten, tritt aber auch in verwilderter Form auf.

Seit einigen Jahren gewinnt Hanf (Cannabis) zunehmend wieder als Heilpflanze an Bedeutung. Aufgrund der in der Pflanze enthaltenen Inhaltsstoffe (Cannabinoide), ist es zur Behandlung verschiedener Krankheitsbilder geeignet. Dazu zählen beispielsweise Depressionen oder Autoimmunerkrankungen. Zudem werden auf Basis von Cannabis hergestellte Produkte auch in der Schmerztherapie eingesetzt. Es lässt sich aus den Samen der Hanfpflanze auch Öl gewinnen. Angesichts dieser Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten wird Hanf häufig als „Wunderpflanze“ bezeichnet. Nicht zuletzt kann Hanf auch zur Herstellung von Rauschmitteln missbraucht werden. Bei den im EU-Raum angebauten Hanfsorten handelt es sich jedoch ausschließlich um Nutzhanf, der einen kaum messbaren Anteil an THC aufweist.

Hanfsamen gedeihen am besten in gemäßigten oder subtropischen Regionen. Die für die Aufzucht nötigen Bedingungen lassen sich relativ einfach in Gewächshäusern herstellen. Hanfsamen müssen jedes Jahr neu ausgesät werden, wobei die Aussaat der Samen in den Monaten April oder Mai erfolgt. Sofern sie ausreichend Wasser erhalten, ist die Aufzucht relativ unkompliziert.

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Wie schmecken Hanfsamen?

Hanfsamen haben einen angenehm nussigen Geschmack, der sich durch leichtes Anrösten der Samen noch deutlich verstärken lässt. Sie gehörten bereits bei den Urvölkern zu den Grundnahrungsmitteln und wurden auch in deutschen Küchen bis vor dem Zweiten Weltkrieg häufig als Nahrungsmittel verwendet. Dass Hanf als Nahrungsmittel ins Hintertreffen geriet, basiert vor allen Dingen auf der weltweiten Cannabisprohibition. Das Kochen mit aus Nutzhanf hergestellten Hanfnüssen und Hanfölen ist jedoch durchaus legal. Durch den Verzehr von aus Nutzhanf zubereiteten Gerichten sind keinerlei psychoaktiven Nebenwirkungen zu befürchten.

Wie gesund sind Hanfsamen?

Der Legende nach hat sich Buddha über den Zeitraum von einem Jahr ausschließlich von Hanfsamen ernährt. Eine derart einseitige Ernährung ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Hanfsamen alle essenziellen Amino- und Fettsäuren aufweisen, die für eine gesunde Lebensführung notwendig sind. So dienen die enthaltenen Aminosäuren beispielsweise dem Aufbau und Wachstum von Muskeln. Durch die optimale Gewichtung von Omega-3-Fettsäuren, wirken sie zudem entzündungshemmend und dienen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen oder chronischen Nervenleiden. Dank der ebenfalls in Hanfsamen enthaltenen Gamma-Linolensäure kann den Entstehungen von Erkrankungen wie beispielsweise Neurodermitis oder Athritis entscheidend entgegengewirkt werden. Zudem wirkt sich der Verzehr von Hanfsamen auch förderlich auf körpereigene Entgiftungsprozesse aus.

Hanfsamen zählen zu den Nahrungsmitteln mit dem höchsten Proteingehalt. Der Anteil der in einem Hanfsamen enthaltenen Proteine beträgt 22,5 Prozent. Dabei bestehen fast 60 Prozent der Proteine aus einem Eiweiß namens Edestin. Zudem sind in ihnen auch viele wichtige Mineralstoffe enthalten. Dazu zählen Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Sulfur und Zink. Hanfsamen enthalten zudem zahlreiche verschiedene Vitamine. Es handelt sich dabei um Vitamin A, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C, Vitamin D sowie Vitamin E. Besonders hoch ist der Anteil an B-Vitaminen – dies gilt insbesondere für das Vitamin B2. So befindet sich In Hanfsamen sogar deutlich mehr Vitamin B2 als in tierischen Produkten. Angesichts der Masse der enthaltenen Nährstoffe wird Hanf zu den so genannten Superfoods gezählt. Darunter sind Lebensmittel zu verstehen, die dem menschlichen Körper bereits bei dem Verzehr geringer Mengen eine Reihe wichtiger Nährstoffe zuführen.

Hanföl in Glasbehälter

Hanföl ist nur eines von vioelen Dingen, die Du aus Nutzhanf machen kannst

So werden Hanfsamen zum Genuss

Bevor Hanfsamen zum Kochen eingesetzt werden, sollten sie gründlich in einer mit Wasser gefüllten Schüssel gereinigt werden. Anschließend ist es wichtig, die Samen mit einem Sieb abzuschöpfen und noch einmal unter fließendem Wasser abzuspülen. Sofern die Samen gelagert werden sollen, müssen sie vorher gut getrocknet werden. Es ist empfehlenswert, aus den Samen vorher Keimsprossen zu ziehen. Durch den Wachstumsprozess werden während der ersten Tage des Keimens Eiweiße, Enzyme, Vitamine und Mineralien freigesetzt, wodurch die Sprossen noch nährstoffreicher als die eigentlichen Samen werden. Die Keimlinge eignen sich beispielsweise dazu, als Brotbelag, Füllung, Teil eines Müslis oder als Zutat für die Zubereitung einer Suppe verwendet zu werden. Da Keime das natürliche Pflanzengift Saponin enthalten, ist es von großer Wichtigkeit, sie vor dem Kochen zu blanchieren.

Sofern man in der Küche Hanföl verwenden möchte, sollte dieses nur zum Dämpfen und Dünsten eingesetzt werden. Durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist Hanföl zum Frittieren oder Braten weniger gut geeignet. Hanföl eignet sich auch ausgezeichnet als Ergänzung zu Salatdressings. Bereits 20 Gramm eines hochwertigen Hanföls sind ausreichend, um den Tagesbedarf an den wichtigsten Fettsäuren zu decken.

Hanfsamen eignen sich für die Zubereitung einer Vielzahl von Gerichten. Dazu zählt beispielsweise eine leckere Gemüsecremesuppe, der neben den Hanfsamen weitere Zutaten wie beispielsweise Zucchini, Blumenkohl oder Knochensellerie beigefügt werden können. Hanfsamen eignen sich auch hervorragend zum Backen von Brot. Nicht zu Unrecht verwenden wir für unser Gymondo Brot Hanfsamen. Sie können auch ausgezeichnet als wertvolle Zutat für ein kerniges Müsli verwendet werden. Geschmacklich besonders gut zum Tragen kommen sie in Kombination mit Zutaten wie Dinkel- oder Haferflocken.

Zunehmend wachsender Beliebtheit erfreut sich in Pulverform erhältliches Hanfprotein, das in einer Dosis von 2-3 Esslöffeln pro Tag Getränken oder Speisen beigemischt werden kann. Bei Menschen, die ambitioniert Sport betreiben, ist es durchaus empfehlenswert, eine höhere Dosis zu verwenden. Das Hanfprotein sollte dabei mindestens 30 Minuten vor einem Training eingenommen werden.

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