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7 Trainingsfehler, die jede Frau macht

Immer mehr Frauen machen Fitness Training. Wir wollen gut aussehen, fit sein und natürlich auch etwas für unsere Gesundheit tun. Also melden wir uns zum Fitness an, schnüren die Laufschuhe und ziehen so regelmäßig unser Programm durch. Doch richtige Erfolge wollen sich nicht einstellen. Warum? Das könnte an einem oder mehreren typischen Trainingsfehlern liegen, die wir Frauen gerne machen.
Frau macht Sport im Park

Joggen gehen für einen straffen Körper? Ein typischer Trainingsfehler, den viele Frauen machen.

1. Wir wollen nicht aussehen wie Arnold

Wenn man eine Frau nach ihren Trainingszielen fragt, dann bekommt fast immer die Antwort: „Ich möchte abnehmen und meinen Körper definieren.“ Viele hängen dann aber noch einen Satz hinten dran: „Aber ich will bloß nicht zu muskulös werden!“ Das scheint eine weitverbreitete Angst unter uns Frauen zu sein. Die Angst vor zu viel Muskeln ist unbegründet!

Wie viel Disziplin, Training und Zeit hinter einem stark durchtrainierten Körper steckt, bedenken die meisten aber gar nicht. Für einen Körper à la Arnold Schwarzenegger braucht es nämlich eine lange Zeit, sehr viel Gewicht, die richtige Ernährung und dazu noch die Veranlagung. Diese Kriterien erfüllen wir meistens jedoch nicht, da…

  1. Es fällt uns Frauen auf Grund der Hormone sehr schwer so auszusehen
  2. Zweitens passiert mit einer 3 Kilo Hantel relativ wenig Muskelwachstum
  3. Unsere Ernährung sowie unser normales Training sind einfach nicht auf diese Art von Muskelwachstum ausgerichtet

→ Fazit: Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass wir durch Krafttraining zum Hulk werden.

2. Wir trauen uns nicht an die Gewichte

Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass wir uns nicht an die schweren Gewichte trauen dürfen. Eine schöne Muskeldefinition kommt nicht davon, dass wir 0,5 Kilo Hantel über unseren Kopf stemmen (Ja, alles schon gesehen!). Stemmen ist hier aber das falsche Wort. Mir würde diese Hantel im hohen Bogen davonfliegen. Auch Heidi Klum und Co. schrecken nicht vor Krafttraining zurück und greifen gerne mal zu etwas mehr Gewicht. Sie wurden auch nicht zu Muskelbergen, sondern sind eher durchtrainiert und definiert.

3. Man findet uns nur im Cardio Park

Seine Ausdauer zu trainieren ist gut. Davon möchte ich auch gar nicht abraten. Wer allerdings nur auf Cardio setzt – und das machen leider sehr viele Frauen – trainiert nicht unbedingt schlau. Definiert wird man nicht vom Rennen. Davon wird man allenfalls dürr, wenn man es denn auf die Spitze treibt.

Wenn wir Pech haben, bleiben wir durch das Cardio Training sogar Skinny Fat. Wir sind zwar schlank, haben aber trotzdem einen relativ hohen Körperfettanteil. Das wollten wir aber nicht. Muskeln verbrennen mehr Kalorien (also auch mehr Fett) und formen unseren Körper schön. Bedeutet, wir sind wieder bei Punkt 2 – und Heidi Klum steht übrigens auch nicht ununterbrochen auf dem Laufband.

4. Wir essen nicht genug

Eines möchte ich klarstellen: Abnehmen oder fit sein hat nichts mit Hungern zu tun! Besonders beim Essen versuchen wir zu sparen und neigen dazu, zu wenig zu essen. Doch vom Salat und einem Apfel wird man weder satt, noch sieht man langfristige Erfolge, denn unser Körper stellt gerne mal auf Sparflamme, um schwere (magere) Zeiten zu überstehen.

Es kommt also darauf an, was wir zu uns nehmen. Clean Eating erlaubt uns, viel zu essen und trotzdem schlank und fit zu sein. Da macht das Essen doch gleich viel mehr Spaß – und unseren Stoffwechsel bringen wir damit auch noch auf Hochtouren.

5. Wir bleiben dem einen Workout treu


Viele Frauen schwören auf die eine Fitnessroutine und machen tagein, tagaus das gleiche Training. Irgendwann aber wird nicht nur unserem Kopf langweilig, sondern auch unserem Körper. Der sieht nämlich schnell keinen Grund mehr darin sich zu verbessern. Er passt sich an die Routine an. Irgendwann hat er sich so an die Belastung gewöhnt, dass uns das Training nicht mehr fitter macht.

Wir sind am Plateau angekommen. Wir nehmen nicht weiter ab, vielleicht sogar wieder zu. Dabei haben wir doch genauso weiter gemacht, wie bisher. Also: Abwechslung ist angesagt! Wir müssen dem Körper neue Reize bieten, damit wir von dem Plateau absteigen und unserem Ziel näher kommen können.

6. Wir wechseln das Workout andauernd

Genauso wie viele immer monoton bei einer Trainingsmethoden bleiben, gibt es auch diejenigen, die ihre Trainingspläne wechseln wie Handtücher. Sie springen von einem Trainingsmethoden zur nächsten, weil sich keine sofortigen Erfolge einstellen.

Fakt ist aber, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis man Erfolge sieht. Die meisten Anpassungsprozesse sind nämlich erst mal nicht sichtbar. Es kann gut mal vier Wochen dauern, bis wir was erkennen. Diese Geduld müssen wir haben und auch mal für mehr als vier Wochen an einem Training festhalten. Erst dann kann man erkennen, ob es wirklich etwas bringt.

7. Wir fokussieren uns nur auf eine Körperregion

Es tut mir leid, wenn ich dich jetzt enttäuschen muss: Crunches allein lassen das Fett um die Hüften nicht schmelzen. Leider versuchen wir das immer wieder von neuem. Fakt ist aber, dass du deine Bauchmuskeln noch so lange trainieren kannst, ein Sixpack wird dadurch nicht sichtbar. Dafür muss dein gesamter Körperfettgehalt runter.

So bitter es ist, aber du kannst dir leider nicht aussuchen, wo dein Körper zuerst an die Fettreserven geht. Zusätzlich begünstigt einseitiges Training Verletzungen und Fehlhaltungen. Was passiert wohl mit deinem Rücken, wenn du nur deinen Bauch trainierst? Der wird sich sicher nicht freuen. Ein Ganzkörpertraining bringt dich deinem Ziel schon etwas näher.

eileens erfolgsgeschichte

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Julia Schultz
  • Julia ist Fitnessexpertin, Yogalehrerin und Bloggerin. Sie versorgt dich mit Tipps und Tricks, mit denen du dich wohler in deiner Haut fühlst und dich selbst etwas glücklicher machst. Schau doch mal auf Julias Blog vorbei!

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