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Functional Training oder Maschinentraining – Was ist besser?

Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, wie man trainieren sollte. Die Einen sagen, dass Maschinentraining das Nonplusultra sei. Die Anderen meinen, dass Functional Training die beste Trainingsmethode ist. Doch was stimmt nun? Und was genau verbirgt sich hinter diesen beiden Trainingsformen? Gehen wir der Frage doch mal auf den Grund…
Functional Training Frau mit Hantel

Beim Functional Training wird im Gegensatz zum Maschinentraining mit freien Gewichten wie Hanteln gearbeitet.

Was ist Functional Training?

Functional Training (Funktionelles Training) ist eine sportartübergreifende Trainingsform, bei der Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Hierbei handelt es sich um komplexe Bewegungsabläufe, bei der Du mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchst. Dadurch werden Deine Muskeln alltagsnah trainiert und die intermuskuläre Koordination geschult. Durch die eigenständige Bewegungsausführung und das permanente Ausgleichen des Körpers und der Zusatzgewichte werden viele Deiner stabilisierenden Muskeln trainiert. Durch die Aktivierung von zahlreichen Muskeln zur gleichen Zeit wird Dein Training deutlich anstrengender und Dein Kalorienverbrauch gesteigert.


Wenn Du zu Hause mit Gymondo Sport machst, ist das Functional Training eine optimale Trainingsform, um ohne viel Equipment effektiv und zielgerichtet zu trainieren. Auch wenn Du vielleicht denkst, dass Functional Training zu anspruchsvoll für Dich ist, ist es genau richtig! Es fordert Dich heraus und bringt Dich an neue Grenzen, die Du bis dato eventuell noch gar nicht entdeckt hast. Und das ist super! Wachse über Dich hinaus und beweise Dir selbst, was Du drauf hast! Es reicht vollkommen aus, wenn Du Hanteln und Tubes zu Hause hast – oder auch einfach nur Wasserflaschen. Mehr brauchst Du nicht. Denn DU bist die Maschine!

Und wie ist das mit Maschinentraining?

Im Vergleich zum Functional Training kann man sich beim Maschinentraining deutlich stärker auf einen Muskel konzentrieren und diesen isoliert trainieren. Dadurch ist es möglich, diesen mit weniger Energieaufwand zu erschöpfen und den Reiz für das Muskelwachstum auszulösen. Zudem wird dem Maschinentraining nachgesagt, dass sich entsprechende Muskeln schneller regenerieren und die Regenerationsphasen daher kürzer werden. Da die Maschinen den größten Teil der Bewegungsausführung übernehmen, können die Übungen sauber ausgeführt und das Verletzungsrisiko verringert werden. Zudem können neue Übungen schneller erlernt werden, da hierbei wenig bis kaum koordinative Fähigkeiten notwendig sind. Das ist zwar leichter zu erlernen, aber spiegelt das Deinen Alltag und Deine Freizeitsportarten wider?

Maschinentraining oder Functional Training?

Kriterium Maschinentraining Functional Training
Motorik Gering Hoch
Alltagstauglichkeit Gering Hoch
Muskelaufbau Hoch Mittel bis hoch
Verletzungsrisiko Gering Mittel
(Intermuskuläre) Koordination Minimal Hoch
Spaßfaktor Gering Hoch

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Ob nun Maschinentraining oder Functional Training das Richtige für Dich ist, hängt einzig und alleine von Deinem Trainingsziel ab. Wenn Du Muskelmasse (in kurzer Zeit) aufbauen möchtest, dann bietet sich durchaus Maschinentraining an. Wenn Du gesundheitsorientiert trainieren, fitter und vitaler in Alltags- und Berufssituationen werden möchtest, dann ist das Functional Training die richtige Alternative.

Das gesundheitsorientierte Krafttraining verbessert durch das koordinative Krafttraining nicht nur die Alltagsmotorik, sondern auch in anderen Sportarten kann man eine Leistungssteigerung verzeichnen. Auch wenn der Prozess des motorischen Lernens des Functional Trainings zeitlich deutlich länger dauert als das konventionelle Maschinenkrafttraining, ist das Functional Training dafür abwechslungsreicher, anspruchsvoller und realitätsnaher.


In meiner mehr als 10-jährigen Erfahrung als Trainerin habe ich gelernt, dass aufgepumpte Muskeln nur von vorübergehender Dauer sind. Doch das Erlernen von Bewegungsabläufen hat definitiv nachhaltige und längerfristige Folgen, die sich positiv auf den Sportler und dessen Gesundheit auswirken. Auch wenn man das anfangs nicht glauben mag. Denn wem nützen die dicksten und „schönsten“ Muskeln, wenn man dauerhaft Schmerzen und Verspannungen hat? Geht es beim Sport nicht vielmehr darum, dass man sich gut, gesund und kraftvoll fühlt? Da wir alle ein stark erhöhtes Stresslevel vorweisen (durch Arbeit, Familie, Partner und Freunde), bietet sich ein moderates Training an. Es geht um wohltuende Bewegung, die uns vitalisiert und kräftigt! Und nicht um schweißtreibenden und gelenkzerstörenden Kraftsport.

Hör beim Training auf Deinen Körper!

Die Gymondo Workouts bilden eine exzellente Symbiose aus Bewegung und gesundheitsorientiertem Sport. Denn letztendlich wählst DU Deine Trainingsoption aus – leicht, normal oder schwer. Wähle die Option, die Deinem Trainingslevel entspricht – weder zu schwierig noch zu schwach. Jetzt fragst Du Dich, wie Du das heraus findest? Höre auf Deinen Körper und schaue, welche Übungen Du sauber ausführen kannst. Sobald Du merkst, dass Du schummelst, gehe eine Stufe zurück. Step by Step. Übung macht den Meister, und niemand ist perfekt auf die Welt gekommen. Daher gib Dir Zeit und achte wirklich explizit auf Deine Technik. First move well, then a lot. DAS ist Dein Leitsatz, der Dich durch alle Workouts führt. Viel Spaß beim Training!

Maggies Erfolgsgeschichte

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Jalda Reissig
  • Jalda ist Sport- und Fitnessexpertin bei Gymondo. Sie hat viele Jahre Ballett und Sportaerobic auf Leistungsebene durchgeführt und ist seit mehr als 10 Jahren lizenzierte Trainerin. Ihr daraus gewonnenes Wissen und ihre Erfahrungen teilt sie in ihren Texten. Mehr zu Jalda

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