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5 Tipps gegen Übersäuerung beim Sport

Eine Übersäuerung komplett vermeiden zu wollen ist gerade als Kraftsportler oder bei Diäten mit hohem Proteinverzehr eher unrealistisch. Was aber total Sinn macht ist die basische Gegenseite stärken, damit unterm Strich keine negative Bilanz entsteht. Und so geht’s:
Übersäuerte Sportlerin hält sich den Oberschenkel

Übersäuerung kann Dein sportliches Leistungsvermögen deutlich verringern.

1. Gesund essen

Die beste Maßnahme zur Vermeidung und Bekämpfung einer Übersäuerung ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Um die Basendepots für die Neutralisation von Säuren aufzufüllen, sind basische Lebensmittel, wie z.B. Obst, Gemüse, Salate, Kartoffeln, Kräutertees, Molke und Pilze ideal. Besonders die grünen Gemüsesorten, wie z.B. Spinat sind voller basischer Mineralien. Reich an Basen sind außerdem Kartoffeln, ungeschälter Reis, Sojaprodukte, Nüsse und Kräutertee – also immer rein damit in den Einkaufswagen.


So weit, so gut… Die Herausforderung für alle Sportler ist dabei: Wer regelmäßig trainiert braucht nicht nur hochwertige Kohlenhydrate, sondern auch viel Eiweiß für eine optimale Leistungsfähigkeit, sowie den Aufbau von Muskulatur. Diese Nährstoffe stecken aber leider vor allem in säurebildenden Lebensmitteln.

Um eine Übersäuerung zu vermeiden macht es also Sinn, Proteine ganz bewusst nur in den notwendigen Mengen zu konsumieren, und zum Ausgleich mit viel Gemüse oder Obst zu kombinieren. Zu jeder Portion Fleisch also immer die doppelte Portion Gemüse oder Salat essen! Salate enthalten kaum Mineralien, dafür aber basisches Chlorophyll. Als Eiweißquelle sind vor dem Hintergrund einer basischen Ernährung Sojaprodukte besonders empfehlenswert, z.B. Tofu.

Kohlenhydrate lassen sich wunderbar ausreichend aus basischen Nahrungsmitteln gewinnen, z.B. aus Bohnen und Wurzelgemüse.

Alle Säurebildner, die nicht unbedingt aus Leistungsgründen notwendig sind, sollten vom Teller eines Sportlers verschwinden. Komplett von der Einkaufsliste streichen kannst Du also: raffinierten Zucker, Weißmehl, Alkohol und Kaffee, denn diese Lebensmittel sind besonders säurehaltig. Andere Lebensmittel können gegen ihre basischeren Alternativen getauscht werden: statt Weißmehlprodukten lieber Vollkornprodukte, statt Margarine lieber Butter, statt Quark lieber Joghurt.

Die Faustregel für eine gesunde, basische Ernährung

80 Prozent der Lebensmittel, die Du täglich isst sollten basenbildende oder neutrale Lebensmittel pflanzlicher Herkunft sein. Also viel frisches Gemüse, Nüsse, Samen und hochwertige Pflanzenöle. Maximal 20 Prozent dürfen Säurebildner wie Fleisch, Milch- und Getreideprodukte sein.

2. Basisch baden

Viele Leistungssportler und Läufer nehmen nach intensiven Trainingseinheiten ein regenerierendes Basenbad, denn die Entsäuerung über die Haut funktioniert einfach super effektiv. Wenn Du Vollbäder langweilig findest reicht auch ein basisches Fußbad. Basisches Badesalz bekommst Du in jeder Drogerie oder Apotheke. Mindestens 30 Minuten solltest Du Dir Zeit nehmen und das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein. Am besten wirkt so ein Bad bei Körpertemperatur und einem PH Wert über 8.

3. Entspannungsübungen

Es muss nicht gleich eine esoterische Räucherstäbchen Session sein. Jeder hat eine andere Art sich zu entspannen, finde heraus was Dir gut tut. Schon eine kurze Entspannung oder Meditation pro Tag senkt effektiv und langfristig den Stresshormonspiegel – und Stress säurebildend.

4. Stress im Alltag vermeiden

Auch seelische Belastungen wie Trauer, Probleme in der Partnerschaft oder andauernde Überbelastung im Job verstärken die Säureflut im Körper. Klar, nicht jeder negative Einfluss lässt sich vermeiden, aber es kann schon helfen sich im Alltag weniger aufzuregen, und sich im Umgang mit anderen Menschen einfach ein dickeres Fell zuzulegen.

“Don’t let behavior of others destroy your inner peace” – Dalai Lama

5. Viel trinken

Stilles Mineralwasser oder Kräutertee, 2 bis 3 Liter am Tag sind optimal um Säuren aus dem Körper zu spülen. Es muss aber stilles Mineralwasser sein – ohne Kohlensäure. Alkohol, Fruchtsäfte, Energy- oder Softdrinks dagegen am besten vermeiden. Die enthalten Zucker, Süßstoffe und Koffein, die im Körper säurebildend wirken.

Wenn Du mehr zum Thema Übersäuerung und Ernährung erfahren willst, empfehle ich Dir meinen Artikel zum Thema Warum eine basische Ernährung beim Sport so wichtig ist.

Mein Fazit

Jetzt weißt Du, wie der Säure-Basen-Haushalt funktioniert und wie er durcheinander gerät. Ein ausgeglichener Säure Basen Haushalt sorgt dafür, dass Du fit fühlst und gesund bleibst – die optimale Voraussetzungen für Dein Training! Durch eine basenreiche Ernährung kannst Du als Sportler säurebedingten Probleme vermeiden. Stehen immer ausreichend Basen im Körper zur Verfügung, bleibt die Säure Basen Balance auch bei intensivem Training stabil. Außerdem verkürzt sich die Zeit, die Dein Körper für die Regeneration braucht. Es lohnt sich also… Viel Spaß und Erfolg beim Training wünsche ich Dir!

Maggies Erfolgsgeschichte

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Carolin Hobler
  • Carolin ist Sport-und Fitnessexpertin bei Gymondo. Ihre Texte drehen sich um Themen und Fragen, die ihr als lizensierte Trainerin, Presenterin und Referentin für Aus- und Fortbildungen im Bereich Fitness und Groupfitness immer wieder begegnen.

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